Nach Alemagna-Aus: Jetzt Verkehrsprotokoll in Angriff nehmen!

Internationale Alpenschutzkommission CIPRA gratuliert

Wien (OTS) - Bürgerinitiative Kinigat-Kartitsch zum "Etpappensieg" bei der Verhinderung von Alemagna und Cavallino-Tunnel und warnt vor überzogenen Straßenbauten im österreichischen Alpenraum =

Erfreut zeigte sich CIPRA Österreich über die heute
von Umweltminister Bartenstein in Kartitsch verkündete Nachricht, daß Italien den Verzicht auf den Weiterbau der Alemagna-Autobahn durch die Dolomiten Richtung Osttirol zugesagt habe.

CIPRA Österreich geht davon aus, daß damit auch der Cavallinotunnel als Nicht-Autobahn-Variante der Alemagna gestorben ist.

Zu allererst ist dies ein Verdienst der Bürgerinitiative Kinigat-Kartitsch und der lokalen Politik, die erfolgreich gegen den Cavallinotunnel mobil gemacht haben und damit auch im benachbarten Veneto ein Umdenken eingeleitet haben - mit Rückenwind durch die Alpenkonvention.

Eine verbindliche Vereinbarung über den Alemagna-Verzicht zwischen Italien und Österreich ist ein Schlüssel für einen Durchbruch beim strittigen Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention. Hier ist der Ball nun bei Bund und Bundesländern, diesen Erfolg auf der internationalen Ebene für zügige Fortschritte zu nützen. Es wäre traurig, würde diese Chance für die Alpen durch eine überzogene Straßenbaupolitik im Inneren und an den Grenzen gefährdet, so CIPRA Österreich abschließend.

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CIPRA Österreich
Mag. Reinhard Gschöpf
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