ÖKK-Vorstand wiederbestellt

Wien (OTS) - Dipl. Ing. Andrea Ecker und Mag. Siegfried Wenzel wurden als Vorstand der ÖKK AG wiederbestellt. Beide waren nach der Umwandlung der ÖKK GmbH in eine Aktiengesellschaft (Herbst 1996) zunächst interimistisch als Vorstände bestellt worden. Auf eigenen Wunsch steht Mag. Wenzel aufgrund seiner Tätigkeit als Unternehmensberater jedoch nur noch ein halbes Jahr zur Verfügung. Der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Dr. Deißenberger hat dies in seiner gestrigen Sitzung zur Kenntnis genommen.

Dipl. Ing. Andrea Ecker wird jetzt im wohl schwierigsten Umstrukturierungsjahr der gesamten Abfallwirtschaft als Vorstand der ÖKK AG die zentrale Verantwortung für den Packstoff "Kunststoff" wahrnehmen. "Oberstes Ziel ist es", so die Kunststoffmanagerin, "in Österreich ein langfristig erfolgreiches Gesamtsystem zu installieren, das zu einer spürbaren Senkung der Tarife für die Lizenzzahler führt. Die ÖKK AG ist dafür bestens gewappnet und kann dieses Ziel hundertprozentig erreichen".

Die momentan herrschenden Meinungsunterschiede über eine künftige Neuorganisation des ARA-Systems, in das die ÖKK als für den Kunststoff zuständige Branchenrecyclingsgesellschaft eingegliedert ist, bezeichnet Eckert als "notwendige kreative Unruhe, um Bestvarianten herauszufiltern". Sie ist sicher: "Nach Abschluß dieser Phase werden wir die wirtschaftlich klügste und im europäischen Vergleich überzeugendste Variante haben".

Ecker wurde 1993 in die Geschäftsleitung des Österreichischen Kunststoff Kreislauf berufen und war entscheiden am Auf- und Ausbau des Wiederverwertungssystems für Kunsstoff-Verpackungsabfälle beteiligt. Nach einem scharfen Reformkurs wurden die ÖKK GmbH dann im Herbst vorigen Jahres in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die ÖKK konnte bisher als einzige Branchenrecyclinggesellschaft das Qualitätszertifikat ISO 9002 erreichen und finanziell ausgeglichen operieren.

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