Heftige Greenpeace-Kritik an Prammers vorauseilendem Gehorsam gegenüber der Gentech-Industrie

Vorab-Genehmigung für Gen-Freisetzungen ist ein politischer Skandal erster Ordnung

Wien (OTS) - Mit grosser Empörung reagierte Greenpeace heute früh auf die Beinahe-Generalgenehmigung für Gen-Freisetzungen in österreich, die Ministerin Prammer gestern dem "Kurier" gegenüber angedeutet hatte.

Prammers Äusserungen stellen wohl die endgültige "Kapitulation" vor der Gentech-Lobby dar. Greenpeace fordert Ministerin Prammer auf, lieber für eine rasche Novellierung des völlig industriegenehmen Gentechnik- Gesetzes zu sorgen. Gerade in der Frage der Gen-Freisetzungen wäre sinnvollere Arbeit zu leisten, als sich just vor Beginn des Gentechnik- Volksbegehrens an die Spitze der Entmutiger und Fatalisten zu stellen.

"Mit der Vorab-Zulassung legt Ministerin Prammer ein Mass an vorauseilendem Gehorsam der Industrie gegenüber an den Tag, das alle Grenzen sprengt", kritisierte Greenpeace-Sprecher Alexander Egit. "Mit ihrer Quasi-Genehmigung von Freisetzungs-Anträgen, noch bevor diese überhaupt gestellt werden, schafft Ministerin Prammer ein höchst skandalöses Präjudiz", so Egit.

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