Tourismus freut sich über Zuwächse bei Lehrlingen

Lehrlingszahl 1996 um zwei Prozent auf 11.589 gestiegen - Kröll: Einzige Branche, die Steigerungen meldet

Wien (PWK) - Erfreuliche Entwicklung der Lehrlingszahlen im Tourismus: Nach Jahren der Stagnation waren 1996 wieder mehr Lehrlinge beschäftigt, ihre Zahl erhöhte sich um zwei Prozent oder 226 Burschen und Mädchen auf 11.589. "Der Tourismus ist damit die einzige Branche, die eine Steigerung meldet. Insgesamt ging nämlich die Lehrlingszahl in der gewerblichen Wirtschaft um 2,8 Prozent zurück", freut sich der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, über diesen Beweis der Attraktivität des Tourismus auch bei der Jugend. ****

Derzeit (Stand vom 31.12.1996) bildet die Tourismuswirtschaft mit 11.589 (Ende 1995: 11.363) Personen knapp zehn Prozent aller Lehrlinge in Österreich aus. Unter den Lehrberufen ist der Koch (3.877) am beliebtesten, gefolgt vom Restaurantfachmann (2.135), dem Hotel- und Gastgewerbeassistenten (1.327) und dem Reisebüroassistenten (381). Die Doppellehre Restaurantfachmann/Koch absolvieren 3.702 Lehrlinge.

Den größten Zuwachs unter den Bundesländern hatte im abgelaufenen Jahr Tirol mit rund zehn Prozent auf 1.546 Lehrlinge. In der Bundesländerstatistik liegt Tirol mit 1.546 Lehrlingen hinter der Steiermark (2.259) und Niederösterreich (1.614) und knapp vor Oberösterreich (1.543). Auf den weiteren Plätzen folgen Salzburg (1.395), Wien (1.264), Kärnten (1.069), Vorarlberg (610) und das Burgenland (289). Im einzelnen wurden in den Tourismusbetrieben 6.423 Mädchen und 5.166 Burschen ausgebildet.

Detaillierte Lehrlingszahlen sind im Internet auf der Homepage der Wirtschaftskammer, Sektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, unter
http://www.wk.or.at/bstf/tabellen/seite9.htm - mit download-
Möglichkeit in EXCEL - verfügbar.

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Mag. Gregor Herzog
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Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

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