Kuraufenthalte ein wesentlicher Teil des Tourismus

Kröll warnte vor weiteren Beeinträchtigungen dieses Sektors - Verunsicherung der Bevölkerung führt zu Rückgang der Anträge

Wien (PWK) - Die vergangene Wintersaison hat einmal mehr gezeigt, daß all jene Regionen und Betriebe, die sich etwas einfallen ließen, durchaus respektable Ergebnisse erzielen konnten. Von besonderer Bedeutung sind dabei alle Angebote des Städte-, Kultur- und Gesundheitstourismus, die sich gerade in schwierigen Zeiten als eine Stütze des österreichischen Fremdenverkehrs erweisen. ****

Gerade der Gesundheits- und Kurtourismus, ein wesentlicher Bestandteil des wetterunabhängigen heimischen Angebotes, ist allerdings in letzter Zeit zunehmend unter Druck gekommen. Eine weitere Beeinträchtigung dieses Sektors könnte sich für den gesamten Tourismus als gefährlicher Bumerang erweisen, warnt der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freitzeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll. Nach jüngsten Mitteilungen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger ist der Kurtourismus in Österreich im Jahr 1996, was die Zahl der von den Sozialversicherungsträgern genehmigten Anträge betrifft, um 14,5 Prozent zurückgegangen.

Kröll erinnert daran, daß - zum Teil gegen den ausdrücklichen Wunsch der Tourismuswirtschaft - in den vergangenen Jahren viele neue Kapazitäten geschaffen wurden, was die Auslastung der bestehenden Häuser und Anlagen weiter schmälert. So kam es im abgelaufenen Jahr durch Saisonkürzungen zu einer rückläufigen Beschäftigungsdauer der Saisonbediensteten.

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