Neue Turbine im Donaukraftwerk Ybbs bewährt sich

Ein Jahr Dauerbetrieb: Strombedarf St. Pöltens erzeugt

Wien (OTS) - Vor rund einem Jahr erfolgte die offizielle Inbetriebnahme im Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug: Seither läuft
die neu eingebaute 7. Maschine äußerst zufriedenstellend. In den vergangenen zwölf Monaten war der neue Maschinensatz beinahe ununterbrochen im Einsatz. Dabei erzeugte er mehr als 280 Millionen Kilowattstunden Strom, den Jahresbedarf der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten.****

Obwohl die anderen - 40 Jahre alten - Maschinen geschont wurden, stieg die Gesamterzeugung des Kraftwerks 1996 mit der neuen
Maschine um 57 Mio. kWh. Die österreichische Weltneuheit - noch
nie zuvor war in ein so großes Wasserkraftwerk nachträglich eine so große Turbine eingebaut worden - bewährt sich demnach hervorragend.

Bauherr Donaukraft, ein Unternehmen des Verbund, hat mit
diesem Projekt ein Modell für die Effizienz-Steigerung bestehender Kraftwerke realisiert, und zwar ohne zusätzliche Beeinträchtigung von Umwelt und Landschaft. Das älteste österreichische Donaukraftwerk war in knapp dreijähriger Bauzeit untertunnelt und die neue Hauptmaschine in Tieflage am Südufer der Donau eingebaut worden.

Das Kraftwerk Ybbs-Persenbeug, 1959 fertiggestellt, war so ausgelegt worden, daß an rund 100 Tagen im Jahr mehr Wasser in der Donau floß, als die bisherigen sechs Turbinen verarbeiten konnten. Mit der 7. Maschine ist dies jetzt nur noch an 50 Tagen der Fall, wenn die Donau pro Sekunde mehr als 2700 Kubikmeter Wasser führt.

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