Neue Forschungskooperation zwischen PTA und Universitäten

Mit zwei neuen Verträgen in den Bereichen Netzwerksicherheit und Mobilfunk intensiviert die PTA ihre Zusammenarbeit mit den Technischen Universitäten Wien und Graz.

Wien (OTS) - Die Sicherheit persönlicher Daten bei der Kommunikation in offenen Netzwerken stellt gegenwärtig ein unbefriedigend gelöstes Problem dar, um eine Vielzahl von vertraulichen Aktivitäten im Cyberspace, von Bankdienstleistungen über administrative Tätigkeiten (Medizin und Soziales) bis zum "Electronic Shopping", in Schwung zu bringen.

Forschungskooperation zur "Netzwerksicherheit"

Die Post und Telekom Austria hat daher kürzlich eine Forschungskooperation zum Thema "Netzwerksicherheit" mit dem Institut für angewandte Informationsforschung und Kommunikationstechnologie der TU Graz (IAIK, Prof. Reinhard Posch) abgeschlossen. Inhalt des Kryptographie-Projektes, das für zwei Jahre mit 3,6 Millionen Schilling dotiert ist: die Errichtung eines Systems von Zertifizierungsstellen, die Entwicklung der technischen Grundlagen für beglaubigte digitale Unterschriften und die Schaffung von sicheren Übertragungskanälen für den Einsatz in modernen Datennetzen.

Diese Forschung ist umso notwendiger, als in Österreich - ähnlich den Entwicklungen im benachbarten Ausland - schon bald eine gesetzliche Verankerung von digitalen Zertifikaten zu erwarten ist. Die PTA möchte sich mit ihrem Egagement in jedem Fall als potentieller Betreiber einer derartigen Zertifizierungsstelle empfehlen.

Zusammenarbeit im Bereich Mobilkommunikation

Eine weitere Zusammenarbeit zwischen PTA und Universität betrifft die Mobilkommunikation: Dabei stehen die Optimierung der Funknetze, die dritte Generation der weltweiten mobilen Kommunikation (UMTS) sowie die Verbindungen zwischen Mobilfunk und Festnetz im Mittelpunkt. Partner in diesen drei insgesamt mit 6,2 Millionen Schilling ausgestatteten Teilprojekten ist das Institut für Nachrichtentechnik und Hochfrequenztechnik der TU Wien (Prof. Ernst Bonek).

Schon gegenwärtig zeichnet sich, nicht zuletzt durch den Boom für die schnurlose Telefonie, eine Tendenz der Zukunft ab: für die Kunden wird die Unterscheidung von Fest- und Mobilnetz zunehmend irrelevant. So werden Laptop und Handy zusammenwachsen und damit sowohl eine hohe örtliche Flexibilität des Anwenders als auch enorme Datenübertragungsraten ermöglichen.

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Post & Telekom Austria
Dr. Holleschek
Tel.: 515 51-0

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