Kunststoffabfälle: neuer Rekord im Jahr 1996

Kunststoff Kreislauf funktioniert immer besser

Wien (OTS) - Eine erfreuliche Entwicklung konstatiert die für die Verwertung von Kunststoff-Verpackungsabfällen zuständige ÖKK AG: Ein Drittel aller in Österreich jährlich verbrauchten Kunststoff-Verpackungen, das sind 70.870 Tonnen, konnten 1996 stofflich oder thermisch verwertet werden. Das ist ein neuer Rekord. Gegenüber dem Jahr 1995 erhöhte sich die Sammeldisziplin 1996 um 1,3% (das sind fast 1.000 Tonnen). Im verpreßtem Zustand ist das die Ladung für 83 LKW Züge. Die Hitparade der Kunststoffsammler führt heuer das Bundesland Tirol mit 12,3 kg pro Einwohner an. Wien bildet lediglich 3,6 kg pro Einwohner das eindeutige Schlußlicht bei der Kunststoffsammlung.

Mehr als 100 Mill. öS Deponiekostenersparnis

Mit den österreichweit 1996 gesammelten 70.870 Tonnen Kunststoff wurde der Müllberg in einem Jahr um etwa 280.000 m3 reduziert. (Das entspricht 38 Fußballfeldern, mit verpreßten Kunststoff-Verpackungsabfällen 1 m hoch angefüllt.) Diese Menge ist nicht mehr auf Deponien gelandet und bedeutet eine Deponiekostenersparnis von weit über 100 Millionen öS für Österreichs Gemeinden und Bürger.

Mehr als die Hälfte der gesammelten Menge (51,7%) konnte stofflich verwertet und neuerlich als Rohstoff für neue Produkte eingesetzt werden. Der Rest wurde thermischen Verwertern übergeben und ersetzt Erdöl und Kohle in industriellen Produktionsprozessen. Da Kunststoff-Verpackungsabfall den gleichen Heizwert hat wie Erdöl, konnte somit auf den teuren Import von über 30.000 Tonnen Öl oder Kohle verzichtet werden. Für Österreich als Energieimportland eine wesentliche Größenordnung.

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