OeNB - Vorwürfe der Riegerbank AG gegen Notenbankjuristen haltlos

Wien (OTS) - In den Ausgaben des Nachrichtenmagazins äProfil"
und der Tageszeitung äKurier" vom 24. März 1997 wird berichtet, daß der Eigentümer der Riegerbank AG, Wolfgang Rieger, gegen
zwei leitende Juristen der Oesterreichischen Nationalbank eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien wegen des Versuchs
einer vorsätzlich strafbaren Handlung (§ 15 StGB), der Untreue
(§ 153 StGB), des Mißbrauchs der Amtsgewalt (§ 302 StGB) sowie der Verletzung des Amtsgeheimnisses (§ 310 StGB) eingebracht
hat. Wie seitens der Oesterreichischen Nationalbank von der Staatsanwaltschaft Wien in Erfahrung gebracht werden konnte,
ist diese Anzeige am 14. März 1997 eingelangt. Die Staatsanwaltschaft Wien hat jedoch nach eingehender Prüfung
keinen Grund zu einer weiteren Verfolgung gefunden und hat
daher das Verfahren am 18. März 1997 gemäß § 90 StPO eingestellt. Hievon hat die Staatsanwaltschaft den Vertreter
der Riegerbank AG, Rechtsanwalt Dr. Ainedter, umgehend
informiert.

Die beiden, durch die unverantwortliche Vorgangsweise der Riegerbank AG in Mißkredit gebrachten Mitarbeiter der Oesterreichischen Nationalbank werden gerichtliche Maßnahmen in
die Wege leiten.

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