Blutiger Oster-Ferienstart: Doppelt so viele Tote wie im Vorjahr

Exekutiv-Einsatz muß "schwarze Ostern" verhindern -

Wien (OTS) - KfV-Reisetips =

Der verstärkte Einsatz der Exekutive mit
flächendeckenden Tempo- und Alkoholkontrollen in den kommenden Tagen kann verhindern, daß "Ostern 1997" als schwarze Verkehrssicherheitstage in die Statistik eingehen. Denn mit 8 Verkehrsopfern ist die Zahl der am ersten Osterferien-Wochenende in Österreich tödlich Verunglückten bereits doppelt so hoch wie 1996. Diese erschreckende Wochenendenbilanz wertet das KfV als Warnsignal für die Feiertage.

Das KfV appelliert eindringlich auch an alle Autofahrer, die kommenden Feiertags-Reisen und Wintersport-Ausflüge verkehrssicherheits-orientiert zu planen. Das heißt vor allem: in die Fahrzeiten ausreichend Rastpausen - alle 2-3 Stunden 10-15 Minuten Frischluft tanken - einrechnen, sich keine Marathonfahrten vornehmen und den Hauptreisezeiten am Oster-Wochenende möglichst ausweichen. Für Städte-Kurztrips in angrenzende Nachbarstaaten empfiehlt das KfV, das öffentliche Verkehrsmittelnetz zu nutzen.

Die Hauptunfallursache in der Reisezeit ist einerseits nicht angepaßte Geschwindigkeit. Andererseits sind Übermüdung und zu wenig Rastpausen der Fahrzeuglenker verantwortlich für viele Urlaubs-Unfälle. Schlecht ausgeruhte Autofahrer sind weniger aufmerksam und konzentriert und haben eine eingeschränkte Reaktionsfähigkeit.

Deutliche Anzeichen von Müdigkeit und damit Alarmzeichen zum baldigen Zwischenstopp sind: Verspannungen der Nackenmuskulatur, Müdigkeit in den Armen, Schwere des Kopfes, das Gefühl, "Sandkörner" in den Augen zu haben, Gähnen und Konzentrationsstörungen. Höchste Zeit für eine Übernachtung ist es, wenn Fahrer das Fahrverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer überrascht oder sie Fahrmanöver verspätet wahrnehmen.

Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM f. Inneres (OTS0056).

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