Senioren - im Strassenverkehr nicht ausgrenzen Vierte "Dreiländertagung"D-S-A in Bern - Internationale Experten berieten Sicherheitsaspekte für Senioren - Mobilität ist von entscheidender Bedeutung

Wien (OTS) - Senioren dürfen nicht aus dem Verkehrsgeschehen ausgeschlossen werden, ihre Mobilität soll so lange wie möglich erhalten bleiben. Diese übereinstimmende Forderung stellten zahlreiche internationale Verkehrsexperten auf der Ende vergangener Woche stattgefundenen vierten "Dreiländertagung" in Bern/Schweiz. Experten der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) diskutierten zahlreiche Aspekte des Schwerpunktthemas "Sicherheit der Senioren im Straßenverkehr".

Diese ist von elementarer Wichtigkeit, da die sich verändernde Struktur der Gesellschaft häufig die Isolation von älteren Menschen zur Folge hat. Aus diesem Grund sind Senioren umso mehr darauf angewiesen, mobil zu bleiben, um ihren Alltag zu bewältigen und am öffentlichen Leben teilnehmen zu können. Auf der anderen Seite steht das Problem des steigenden Unfallrisikos der Senioren. Es gilt einen Mittelweg zu finden, dises Risiko zu minimieren.

Deshalb ist es unbedingt notwendig, daß im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherheitsaktivitäten zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Senioren im Straßenverkehr getroffen werden. Dazu zählen bewußtseins-bildende, verkehrserzieherische Maßnahmen (Aufklärungsmaßnahmen) genauso wie legistische (Tempolimits, Kontrollen, Gesundenuntersuchungen), verkehrs-planerische (Verkehrsberuhigung, Wohnstraßen, Tempo 30, Querungs-hilfen für Fußgänger, etc.) und fahrzeugtechnische Regelungen (z.B. Ein- und Aussteighilfen, optimale Sitzhöhe, Automatik, Lenk- und Bremskraftverstärker).

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