Exklusiv-Interview in TV-Media

Thomas Gottschalk über RTL-Chef Helmut Thoma, seine Zukunft, Peter Alexander, Claudia Schiffer

Wien (OTS) - Gottschalk über das Werben von RTL-Chef Helmut Thoma:
"Thoma wandert einen gewundenen Pfad, was meine Freundschaft betrifft. Grundsätzlich war und bin ich immer ein großer Verehrer seiner typisch österreichischen Art (...) Er ist natürlich auch was sein Format angeht durchaus als Vaterfigur denkbar, sehr unterhaltsam und nicht einer von diesen grauen Machthabern, wie man sie in meinem Beruf öfters kennenlernt. Er ist eben eine sehr barocke Figur!"

Und weiter über Thoma: "Daß er sich zwischendurch in der österreichischen Tierwelt verstiegen hat, um mich zu definieren, habe ich ihm eher verziehen als andere. Denn Helmut Thoma ht ja auch mehrfach erzählt, daß der 'Parasit' in Österreich eine etwas andere Bedeutung hat als in Deutschland. Die Sache ist für mich deshalb vergessen.

Und Gottschalk weiter über Thoma: "Der Wiener hofiert grundsätzlich. Der würde ja nie sagen: 'Du bist a Arschloch!' Der Wiener sagt: 'Du bist a reizenda Mensch!' Und man weiß nicht genau, wie er's meint".

Und weiter über Thoma: "Wobei ich auch wieder Helmut Thomas Wirken bewundern muß: Der fängt irgendwann einmal an, etwas zu behaupten, denkt dann auch noch laut in Zeitungen darüber nach - das hat er von Franz Josef Strauß -, um mal zu schauen, was draus wird."

Und Gottschalk über das Werben der deutschen Sender um seine Person: "Es ist nicht so, daß ich bei irgendjemandem schon einen fast unterschriebenen Vertrag liegen hätte. Ich wäre ja blöd, wenn ich diesen Zustand des allgemeinen Werbens abrupt abschließen würde, indem ich einem um den Hals falle. Das hat man ja nicht oft im Leben, daß die Brautwerber Schlange stehen!"

Und Gottschalk über Wien: "Ich mag die Wiener. Erstens ist Wien eine wunderschöne Stadt. Und zweitens verstehen sie es genauso, das eine zu sagen und das andere zu denken."

Über die Absage von Peter Alexander für Wetten, daß ...?: "Ich bin jetzt lange genug in diesem Geschäft, um nicht mehr allzu heftig zu hadern und zu jammern, wenn irgendwelche Besuche, die zugesagt sind, dann nicht eingehalten werden! (...) Ich verliere keine Zeit damit, irgendwelchen Leuten nachzuweinen! Claudia Schiffer sagt mir seit einem Jahr für jede Sendung zu und wieder ab!"

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