Gewerbeverein: Die kollektive Verunsicherung aus der Arbeiterkammerecke

Wien (OTS) - Nicht gerade staatstragend waren die beiden Meldungen der Arbeiterkämmerer - nunmehr Sozialministerin - Hostasch und ihrem Kämmerernachfolger Tumpel vom vergangenen Wochenende. Beide tragen zur kollektiven Verunsicherung bei.

Frau Hostasch teilte uns mit, daß auch ein heute 40jähriger mit Reduktionen seiner Pesnion rechnen muß. Das ist ja wohl nicht ganz neu. Nur - Politiker sollen Probleme lösen und nicht Kassandras spielen - dafür werden sie jedenfalls bezahlt.

Frau Hostasch sollte sich eher ein Beispiel an ihrem deutschen Kollegen Blüm nehmen: Er richtete eine Expertenkommission ein, die die "Stärklung der Akzeptanz des Generationenvertrages bei Jungen und Alten" zum Thema hat. Genaue Rechnungen sagen den Deutschen - nicht wolkig, wie die Frau Ministerin - daß es Kürzungen bei Pensionen geben wird, sondern auch wieviel diese betragen werden. Im übrigen möge die Frau Ministerin weiters zur Kenntnis nehmen, daß die Kürzungen bereits die heute 50ig-jährigen Männer treffen werden. Deswegen fordert der Österreichische Gewerbeverein, daß endlich vom Sozialministerium her Klartext-Meldungen kommen.

Bundesarbeitskammer-Neo-Präsident Tumpel macht sich mit seiner überflüssigen Meldung nicht gerade für den Wirtschaftsstandort Österreich verdient. Unternehmer wird Herr Tumpel nur finden, wenn er mithilft, daß dafür die gesetzlichen - vor allem die steuerlichen -Rahemnbedingungen stimmen. Wer das in Frage stellt - wie nunmehr Tumpel, der wird noch mehr Investoren abschrecken, damit noch weniger Arbeitsplätze für unselbständig Erwerbstätige erhalten und selbst weniger Arbeiterkammer-Umlage-Zahler für sich erhalten. Und er wird ungewollt doch Unternehmer schaffen, aus jenem Heer von Arbeitslosen, die sich dann unter widrigen Rahmenbedingungen als Unternehmer betätigen müssen.

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