Längst fällige Familiensteuerreform darf nicht als Steuergeschenkunwesen hingestellt werden.

Steuerfreistellung des Existenzminimums für jedes Familienmitglied bringt wichtige wirtschaftliche Impulse

Wien (OTS) - In einer Aussendung des österreichischen Familienbundes kritisiert ihr Präsident NR Franz Kampichler die Tendenzen, die derzeit von manchen Journalisten im Zusammenhang mit der Familienbesteuerung verbreitet werden. Es ist blanker Zynismus, wenn in manchen Zeitungen, wenn es um mehr Gerechtigkeit bei der Familienbesteuerung geht, von einem Steuergeschenkunwesen gesprochen wird. NR Kampichler beklagt, obwohl eine fünfköpfige Familie, in der jedem Familienmitglied nur das Existenzminimum zur Verfügung steht, S 46.000,-- Familienbeihilfe und S 18.900,-- Kinderabsetzbetrag erhält, immer noch S 48.000,-- an Steuern zu zahlen hat. Hier von Geschenken zu reden kann nur mit Uninformiertheit entschuldigt werden. Es ist zu hoffen, daß der Verfassungsgerichtshof diese Ungerechtigkeit durch seine Erkenntnis aufzeigt und es zu einer raschen Reform kommt, stellt Kampichler fest.

1999 kann nur als der späteste mögliche Zeitpunkt gesehen werden. 10 Mrd. S für die Familien sind sehr wesentliche Impulse für die Wirtschaft. Familien geben ihr zur Verfügung stehendes Budget für Dinge des täglichen Bedarfes aus. Das Geld fließt zur Gänze in die heimische Wirtschaft und damit ein sehr wesentlicher Teil auch in den Steuertopf des Finanzministers, sagt Kampichler abschließend.

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