WIFIs als Einreichstellen bei EU-geförderten Beratungen

Telekom, Ökoberatung und strategische Unternehmensplanung sind Schwerpunktthemen bis 1999

Wien (PWK) - Die neuen EU-geförderten Beratungsprogramme im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative KMU mit den Schwerpunktthemen Telekom, Ökologieberatung und strategische Unternehmensplanung stehen ab sofort den österreichischen Unternehmen zur Verfügung, erklärte WIFI-Kurator Eduard Leischko bei einem Pressegespräch anläßlich des Starts dieser Projekte. "Mit dem zusätzlichen regionalen Unternehmensentwicklungsprogramm (GRUP) und dem nationalen Schwerpunktprogramm "Unternehmensqualität 2000" können bis 1999 Beratungen im Ausmaß von 184,1 Mio Schilling gefördert werden", so Leischko. ****

Die Finanzierung erfolgt aus Bundes- und Länderbudgets sowie aus EFRE -(Europäischer Fonds für Regionalentwicklung)Mittel. Um den österreichischen Klein- und Mittelbetrieben diese Förderungen zugänglich machen zu können, ist auch eine entsprechende Kofinanzierung durch die Wirtschaftskammer notwendig. Das WIFI Österreich wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten gegenüber der EU als Projektträger nominiert. "Als größter heimischer Weiterbildungs- und Beratungsanbieter führen die WIFIs 80 Prozent aller Beratungen in Klein- und Mittelbetrieben durch und verfügen über die nötige organisatorische und personelle Kapazität, um dieses umfangreiche Förderprogramm abwickeln zu können", begründet Leischko die Vorteile des WIFIs als Projektträger.

Für die Telekomberatungen stehen den österreichischen Klein- und Mittelbetrieben bis 1999 45,6 Mio Schilling zur Verfügung, für die Ökoberatungen 11,3 Mio Schilling und für die strategische Unternehmensplanung 18 Mio Schilling. Für das gemeinsame regionale Unternehmensentwicklungsprogramm (GRUP) werden in den Zielgebieten 1, 2 und 5b Beratungen mit einem Fördervolumen von weiteren 69 Mio Schilling zu den inhaltlichen Schwerpunkten Marktstrategien und Produktentwicklung unter Berücksichtigung von Design, neuen Technologien, Mitarbeiterführung und Personalführung durchgeführt, so Leischko. "Angesichts der Gleichbehandlung von Unternehmen konnte zusätzlich ein nationales Beratungsprogramm mit einem Fördervolumen von 40 Mio Schilling ohne EU-Mittel unter dem Motto "Unternehmensqualität 2000" sichergestellt werden".

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