Habsburg: EP zur demographischen Entwicklung

Europa braucht eine starke Familie

Wien (OTS) - Auf die Bedeutung der Familie für Staat und Gesellschaft wies Karl Habsburg, österreichischer Europaparlamentarier auf der ÖVP-Liste und Präsident der Paneuropabewegung Österreich, hin. Das Europäische Parlament diskutierte heute den "Bericht über den Bericht der Kommission über die demographische Lage in der EU 1995". (Bericht Johanna Boogerd-Quaak), in dem unter anderem die volkswirtschaftlichen und sozialpolitischen Konsequenzen der Bevölkerungsentwicklung behandelt werden.

"In den Regionen Europas, in denen die traditionelle Familie noch eine starke Rolle spielt, sind die volkswirtschaftlichen Veränderungen, die durch die Verschiebung der Alterspyramide bedingt sind, wesentlich weniger spürbar und leichter verkraftbar", erklärte dazu Karl Habsburg vor dem Plenum des Parlamentes. "Ein funktionierende Familie ist in der Lage, Schwierigkeiten besser aufzufangen, da die Teile dieser Familie weniger auf staatliche Einrichtungen angewiesen sind."

Der christlich-konservative Europaparlamentarier wies darauf hin, daß Familie für ihn Vater, Mutter, Kunder und eventuell noch andere Generationen, nicht aber das Zusammenmleben irgendwelcher (gleichgeschlechtlicher) Partner bedeute. Auch in der Steuergesetzgebung müsse man von einer Bestrafung der Familie und der Bevorzugung sonstiger Beziehungen wieder abgehen.

"In diesem Sinn sehe ich den Bericht als klaren Aufruf, in Zukunft Familien mehr zu unterstützen und sich nicht ständig kleinen, lautstarken Minderheiten zu beugen," so Karl Habsburg vor dem Plenum des EP.

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