CT-Untersuchungen für Kassenpatienten bis über die Jahrtausendwende sichergestellt

Einigung zwischen der Sozialversicherung und der Wirtschaftskammer über neuen Rahmenvertrag

Wien (OTS) - Auf Wiener Boden wurde schon seit geraumer Zeit zwischen der Sozialversicherung und den Institutsbetreibern -vertreten durch die Wirtschaftskammer - um eine neue Tarifregelung hinsichtlich Computer-Tomographie gerungen.

Nunmehr ist es bei der gestern (13.3.1997) nachmittag stattgefundenen Verhandlung zwischen dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Wirtschaftskammer gelungen, eine Einigung über den Abschluß eines neuen Rahmenvertrages für CT-Untersuchungen zu erzielen. (Dieses Verhandlungsergebnis bedarf allerdings noch der Zustimmung der zuständigen Gremien).

Nicht nur, daß durch die Einigung über einen neuen Vertrag die CT-Untersuchungen auf Krankenschein für Versicherte und Patienten weiterhin gesichert sind, konnten auch Bestimmungen über die Qualitätssicherung im neuen Vertrag aufgenommen werden.

So wurden Mindestöffnungszeiten der Institute von 40 Stunden vereinbart, welche so festzusetzen sind, daß sie den Bedürfnissen der Patienten, insbesondere den Berufstätigen, entsprechen. Was die personenbezogene Qualitätssicherung betrifft, wurde festgelegt, daß entsprechend qualifizierte Ärzte während der Öffnungszeiten verbindlich in den Instituten anwesend sein müssen.

Die Laufdauer der neu ausverhandelten Tarifregelung wird bis 31. Dezember 2000 sein.

Durch dieses für beide Seiten akzeptable Verhandlungsergebnis ist es gelungen, die medizinische Versorgung auf dem Gebiet der Computertomographie für die Wiener Bevölkerung bis über die Jahrtausendwende sicherzustellen.

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