Hinterleitner: Sicherung der Beschäftigung ist oberstes Ziel

Antwort auf jüngste Aussagen der Gewerkschaft

Wien (PWK) - Wenig Verständnis zeigt der Vorsteher des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Helmut Hinterleitner, für jüngste Aussagen von HGPD-Chef Rudolf Kaske. Gerade in schwieri-gen Zeiten müsse es oberstes Gebot sein, die Beschäftigung in dieser unter Druck geratenen Branche zu sichern. ,Wir fordern, daß unser Sozialpartner endlich die schwierige wirtschaftliche Situation zur Kenntnis nimmt", betont Hinterleitner, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite bei den Kollektivvertragsverhandlungen im Gastgewerbe. ****

Als Beispiel für ständig wiederkehrende, überzogene Forderungen von Gewerkschaftsseite nennt Hinterleitner die von Kaske verlangte ,Abfertigungskasse". Eine solche könne, wie schon mehrfach festgestellt, derzeit kein Thema sein. Überzogene Sozialleistungen könnten dazu führen, so Hinterleitner, daß Betriebe zusperren müssen. Die Folge wären weniger Arbeitsplätze in Gastronomie und Hotellerie.

Hinterleitner weist darauf hin, daß der Gesetzgeber den Kollek-tivvertragspartnern hingegen grünes Licht geben werde, im Rahmen des Kollektivvertrags viele Möglichkeiten der Flexibilisierung auszuschöpfen. Thema der künftigen Besprechungen sollten daher alle jene Punkte des Kollektivvertrags sein, bei denen sich durch die Neufassung des Arbeitszeitgesetzes neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Kollektivvertragspartner ergeben. Beispiele dafür sind die tägliche Arbeitszeit, die Nachtruhe und eine längere Durchrechnung der Arbeitszeit.

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Fachverband Gastronomie

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