ÖGB-Vizepräsident Neugebauer gegen Road-Pricing!

FCG-Bundesvorstand lehnt km-abhängiges Mautsystem ab! Wien (OTS) - ÖGB-Vizepräsident Fritz Neugebauer sprach sich heute gegen die geplante Einführung des "Road-Pricing" auf Autobahnen und Schnellstraßen aus.

"Die FCG sieht im Road-Pricing eine reine Geldbeschaffungsaktion, von der vor allem die Pendler betroffen wären. Jene finanziell zu bestrafen, die auf das Auto zum und vom Arbeitsplatz angewiesen sind, ist unsozial und ungerecht. Das Road-Pricing würde die erzielten Erfolge bei der Verminderung der Verkehrsunfälle konterkarieren und die von der Wirtschaft verlangte Mobilität der Arbeitnehmer ad absurdum führen."

In seiner gestrigen Sitzung lehnte der FCG-Bundesvorstand die Einführung des km-abhängigen Mautsystems einstimmig ab. Neben den sozialen Gründen nannte der FCG-Bundesvorstand auch die Tatsache, daß es zu einer größeren Umweltbelastung druch vorprogrammierte Staus und das Ausweichen auf Nebenstraßen kommen würde (mehr Treibstoffverbrauch, Erhöhung der Stickoxid-Konzentration und mehr Lärmbelästigung). Außerdem wäre der Daten- und Konsumentenschutz nicht gewährleistet, da eine Fehlerquote bei der Pkw-Erfassung nicht auszuschließen ist.

ÖGB-Vizepräsident Fritz Neugebauer forderte aus den genannten Gründen die Bundesregierung auf, die Road-Pricing Pläne aufzugeben.

Rückfragehinweis: FCG

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FCG/OTS