KOBV fordert Beibehaltung der Tarife für Pflegebedürftige

Wien (OTS) - Die österreichische Post und Telekom AG beabsichtigt, in nächster Zeit die Telefontarife einer Neuordnung zu unterziehen. Aus diesem Grund hat der Kriegsopfer- und Behindertenverband Österreich sofort nach Bekanntwerden der beabsichtigten Tarifänderungen mit dem Generaldirektor der Post und Telekom AG, Dr. Josef Sindelka, mit Sozialministerin Hostasch und Behindertensprechern der im Parlament vertretenen Parteien sowie mit der AK Kontakt aufgenommen, um sicherzustellen, daß die Begünstigungen, die sozial Bedürftige und Behinderte bisher haben, auch in die neue Telefongebührenregelung aufgenommen werden. Dabei wurde darauf hingewiesen, daß für Pflegebedürftige ein Telefonanschluß oft die einzige und vielfach lebensnotwendige Möglichkeit darstellt, mit der Außenwelt (Arzt, Heimhilfe, Angehörige etc.) zu kommunizieren, weshalb die Beibehaltung der Befreiungsbestimmungen (Grundgebühr, bestimmte Anzahl von Telefoneinheiten) für diesen Personenkreis jedenfalls gerechtfertigt erscheint. ****

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