Kritischer Montag

Die Woche fängt oft böse an. Sowohl auf dem Weg zur Arbeit als auch in der Arbeit selbst produzieren wir montags die meisten Unfälle durch "Sturz + Fall".

Wien (OTS) - Am gefährlichsten ist für Männer an einem Montag der Weg zur Arbeit. 25 % aller Wegunfälle lassen sich auf einen unbedachten Schritt, einen Ausrutscher oder schlichtes Umknicken zurückführen. Frauen trifft dieses typische Montag-Syndrom nicht. Ihre Rutschanfälligkeit ist die ganze Woche über (mit Ausnahme von Samstag) etwa gleich groß.

Die Sicherheitstechniker der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) haben folgende Ratschläge gegen den "kritschen Montag" ausgearbeitet:

o Sonntag Abend auf die Woche einstimmen. Ganz kurz die Aufgaben der kommenden Woche überdenken.

o Hektik am Montagmorgen vermeiden. Es braucht Zeit, um wieder in den Arbeitsrhythmus hineinzufinden. Das gilt für Schulkinder genauso wie für Teilzeit- oder Vollbeschäftigte.

o Positive Einstellung zur Arbeit gewinnen. Unlust an der bestehenden Tätigkeit kann ein Signal für notwendige Veränderungen sein. Nicht erst warten bis sich dies in einem Unfall ausdrückt. Lieber rechtzeitig vorbeugen und die persönliche Situation überdenken.

o Erhöhte Vorsicht. Montag bewußt rücksichtsvoll gegen sich und andere sein.

44.000 Arbeitsunfälle pro Jahr durch "Sturz + Fall" sind zu viel! Jeden Tag ein bißchen bewußter gehen - und schon haben wir das Risiko um zehn Prozent gesenkt.

Die zum Text zugehörige Grafik ist in der APA-Datenbank "Grafik" mit dem Agenturkürzel OGS abrufbar !

Rückfragen & Kontakt:

AUVA
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 33 1 11/304

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAU/OTS