Keine grüne Versicherungskarte für Ungarn nötig

Wien (OTS) - Bilaterales Abkommen zwischen Österreich und Ungarn macht Mitführen der grünen Versicherungskarte in Ungarn überflüssig -Strafen sind nicht gerechtfertigt.

Für Ungarn ist nach bilateralem Abkommen das Mitführen einer grünen Versicherungskarte für österreichische Staatsbürger nicht notwendig, da das Vorliegen einer KFZ-Versicherung ausreichend durch das polizeiliche Kennzeichen und das Landeszeichen bestätigt ist.

Ein österreichischer Kraftfahrer wurde Anfang 1997 in Sopron mit einer Strafe von 2.000 Forint belegt, da er eben diese grüne Karte nicht vorweisen konnte - seiner anschließenden Beschwerde wurde jedoch stattgegeben.

Die ungarischen Polizeibehörden verbürgen sich dafür, Maßnahmen zu ergreifen, die die Einhebung solcher ungerechtfertigter Verwarnungsgelder in Zukunft ausschließen.

Der ungarische Landesausschuß für Verkehrsunfallverhütung (O.B.B.) legt Wert auf die Feststellung, daß ausländische Autofahrer, die sich korrekt verhalten, von der ungarischen Polzei nichts zu befürchten hätten, sondern bei Problemen und Fragen mit freundlicher Hilfestellung rechnen können.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) empfiehlt, sich in Ungarn stets an die Vorschriften, insbesonders Fahren mit Licht am Tag, die Tempolimits Autobahn 120 km/h und Überland 80 km/h zu halten. Im Falle doch auftretender Probleme sollte man sich an die jeweils vorgesetzte Behörde zu wenden.

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