Habsburg: Gleichgeschlechtliche Beziehungen und sonstige unmoralische Doppelzüngigkeiten

Freiheitliche und Sozialisten stimmen gemeinsam gegen Familie, Grüne verschieben Gen-Debatte

Wien (OTS) - Gegen die Tendenzen des Lindholm-Berichtes, gleichgeschlechtliche und sonstige Gemeinschaften Ehe und Familie gleichzusetzen, wandte sich der Europaparlamentarier und Paneuropa-Präsident Karl Habsburg. "Alle Maßnahmen, die eine Gleichstellung irgendwelcher Zusammenlebensgemeinschaften mit der Ehe zum Ziel haben, zerstören nicht nur Ehe und Familie, sondern untergraben letztendlich das Fundament unserer Gesellschaft," so der christlich-konservative Europaparlamentarier. Besonders interessant war festzustellen, daß Sozialisten und Freiheitliche gemeinsam einen derartigen Antrag unterstützten. Das, so Habsburg, "obwohl sich die Freiheitlichen so gerne als Familienpartei aufspielen." Die EVP-Fraktion, der Karl Habsburg als Mitglied der ÖVP-Delegation angehört, hatte sich gegen diese Anträge ausgesprochen.

Als "Doppelzüngig" bezeichnete der Europaparlamentarier das Vorgehen der Grünen in der Frage des Gen-Maises. Auf Antrag der Grünen wurde gemeinsam mit den Sozialisten eine Debatte darüber in die nächste Plenarwoche im März verschoben. "Das zeigt nur, wie wichtig den Grünen die ganze Gen-Debatte wirklich ist. Wir hätten neue entsprechende Entschließungsanträge verabschieden können. So ist wieder ein Monat verloren." Offenbar, so Karl Habsburg, "solidarisieren sich die Grünen nun mit jenen Faulenzern, die sich bereits am Donnerstag aus dem Parlament verabschieden und den Freitag höchstens noch zum Koffer packen nutzen."

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