FP-Rosenkranz: Ziel einer gesamtheitlichen Gesundheitsreform muß für alle Österreicher freie Arzt-, aber auch Krankenhauswahl sein!

Wien (OTS) - "Es ist empörend, daß der Wiener Gesundheitsstadtrat im Zusammenhang mit den Gastpatienten besonders aus Niederösterreich den 15a - Vertrag nicht befolgt!", kritisierte heute die Freiheitliche Gesundheitssprecherin LAbg. Barbara Rosenkranz. Dabei wäre erst vor kurzem ein gemeinsames Vorgehen beider Bundesländer in gemeinsamen Angelegenheiten - und hier vor allem gesundheitliche Belange - vereinbart worden. "Während sich Niederösterreichs Gesundheitslandesrat auf den Vertrag beruft, läßt dies seinen Wiener Amtskollegen relativ kalt, stellt Rosenkranz fest.

Die freiheitliche Abgeordnete schlug daher wiederholt einen "Staatsvertrag" Wiens mit Niederösterreich vor, um Probleme, die nur gemeinsam zu behandeln sind, auch in beiderseitigem Vernehmen lösen zu können. In diesem Vertrag sollten die "dualistischen Angelegenheiten" wie Energie, Verkehr, aber besonders das Gesundheitswesen festgeschrieben werden. "Dann kann es nicht mehr dazu kommen, daß ein Dialysepatient von Klosterneuburg nicht in ein nahes Wiener Spital, sondern ins ferne Mistelbacher Krankenhaus gebracht wird. Mit diesem Unfug muß aufgeräumt werden!", betonte die FPÖ-Politikerin.

Während es der Wiener Stadtrat kategorisch ablehne, alle Niederösterreicher in Wien behandeln zu lassen und nur jene Patienten aufzunehmen, die in Niederösterreich aufgrund fehlender medizinischer Einrichtungen nicht behandelt werden können, spricht sich Rosenkranz für eine freie Patienten- und damit Krankenhauswahl aus. "Ziel einer Gesundheitsreform müsse das Recht jedes Österreichers sein, seinen Arzt und sein Spital selbst auszusuchen!", schloß Rosenkranz.

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