Urlaubszeit - Unfallzeit

KfV: Pausen können Leben retten

Wien (OTS) - "Reiselust statt Leistungsfrust" - unter diesem Motto sollten nach Ansicht der KfV-Experten die Fahrten zum und vom Urlaubsziel zurück erfolgen. Der Schichtwechsel in den Ferienorten ist wieder in vollem Gange: Wer jedoch Nerven sparen will, sollte die neuralgischen Reisezeiten meiden - lieber noch ein ruhiger Ferientag zu Hause als bis zur letzten Minute im Urlaubsort und danach eine stressige Heimfahrt im Verkehrsgetümmel.

Mach mal Pause: Alle 2-3 Stunden ist ein ausgiebiger Zwischenstopp fällig. Oder noch früher, wenn bereits erste Anzeichen von Müdigkeit auftauchen. Derartige Warnsignale sind: Verspannung in der Nackenmuskulatur, Müdigkeit in den Armen, Schwere des Kopfes und Konzentrationsstörungen. "Richtig rasten" will gelernt sein: Bewegung an der frischen Luft, leichte, vitaminreiche Kost und alkohol- und zuckerfreie Durstlöscher bringen frischen Schwung. Die österreichischen Autobahn-Raststätten - einige von ihnen mit dem "Goldenen R 1996/97" für die beliebtesten Raststationen Österreichs ausgezeichnet - tragen einen wichtigen Teil zur Verkehrssicherheit bei: Mit hoher Service-Qualität zu vernünftigen Preisen verlocken sie die Reisenden zu den lebenswichtigen Pausen.

Die Semesterferienwoche für Wien und Niederösterreich - 3. bis 9.2.1997 - forderte 10 Todesopfer im Straßenverkehr: Je 3 Menschen starben in Nieder- und Oberösterreich, 2 Personen kamen in Salzburg ums Leben und je ein Verkehrsteilnehmer in Wien und Tirol. Die Unfallursachen: in 5 Fällen nichtangepaßte Geschwindigkeit, je 2mal Vorrangverletzung und Unachtsamkeit und in einem Fall das Fehlverhalten eines Fußgänger.

Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM f. Inneres (OTS0054).

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