Greenpeace: Agrana weicht dem Druck der Bevölkerung

Großer Erfolg gegen Gentech-Versuche - Greenpeace verlangt raschen Importstop für Gentech-Mais

Wien (OTS) - Greenpeace begrüßt die heutige Ankündigung der Zuckerforschung Tulln, 1997 keine Gentech-Kartoffeln in Österreich freisetzen zu wollen, als einen längst ausstehenden Akt der Vernunft. "Die breite Ablehnung der Gentech-Versuche durch die österreichische Bevölkerung hat sich durchgesetzt", freut sich Greenpeace-Sprecher Matthias Schickhofer. "Dies ist ein ermutigender erster Erfolg für das Gentechnik-Volksbegehren."

"Der überraschende Rückzieher der Agrana zeigt, daß der Protest der Bevölkerung Früchte getragen hat", sagt Greenpeace Sprecher Matthias Schickhofer. "Riskante Gentech-Versuche haben auf den Äckern des Bio-Landes Österreich nichts verloren. Daher muß die Bundesregierung jetzt sofort aktiv werden und gegen weitere Gentech-Freisetzungen vorbeugen!"

Greenpeace warnt davor, daß die französische Regierung den Gentech-Mais von Ciba-Geigy in den nächsten Tagen offiziell zulassen werde. Diese Zulassung gilt damit EU-weit. Die österreichische Bundesregierung muß daher ihre Ankündigungen in die Tat umsetzen und ein Importverbot nach Artikel 16 der EU-Freisetzungsrichtlinie erlassen.

"Der in Kürze innerhalb der EU zugelassene Gentech-Mais könnte damit auch schon bald in Österreich angebaut werden. Dagegen hilft nur das angekündigte Importverbot, das jetzt umgehend umgesetzt werden muß!"

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