• 22.05.2026, 11:55:08
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Stadtwerke Imst: Größte Einzelinvestition in Stadtwerke-Stromnetz seit Jahrzehnten

Zwtl.: Stadtwerke Imst investieren 2,1 Millionen Euro in die Zukunft der Stromversorgung

Mit der Modernisierung des Umspannwerks in der Fabrikstraße erhöhen die Stadtwerke Imst die Sicherheit und Stabilität des Stromnetzes für die kommenden Jahrzehnte.

Die Stadtwerke Imst erneuern ihr bestehendes Umspannwerk am Betriebsstandort Fabrikstraße umfassend. Mit einem Investitionsvolumen von rund 2,1 Millionen Euro handelt es sich um die größte Einzelinvestition ins Stromnetz der Stadtwerke seit Jahrzehnten. Ziel des Projekts ist es, die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und die heimische Wirtschaft langfristig abzusichern und die technische Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen.

Zentraler Knotenpunktes der Stromverteilung

Das bestehende Umspannwerk stammt aus den späten 1970er-Jahren. Nach bald 50 Jahren erreicht die Schalttechnik nun das Ende ihres funktionalen Lebenszyklus. Die Stadtwerke beginnen nun mit der umfassenden Erneuerung der Schalteinheiten. Die Schaltanlage in einem Umspannwerk ist der zentrale Knotenpunkt, der elektrische Energie verteilt, schaltet, verbindet und schützt. Sie verbindet unterschiedliche Spannungsebenen und Transformatoren im Versorgungsgebiet und gewährleistet einen sicheren Stromfluss. Moderne Schalttechnik ermöglicht es, einzelne Leitungsabschnitte gezielt zu steuern und bei Bedarf alternative Versorgungswege zu nutzen. Dadurch erhöht sich die Ausfallsicherheit des Stromnetzes wesentlich. Eingebaute Sicherheitseinrichtungen sorgen dafür, dass betroffene Netzbereiche im Falle von Beschädigungen oder Kurzschlüssen rasch und kontrolliert abgeschaltet werden können.

Grundlage für stabile Versorgung

„Wir tauschen das technische Herzstück der Stromverteilung aus und bringen die gesamte Anlage auf den neuesten Stand der Technik. Die neue Schaltanlage bietet dank moderner Schutztechnik deutlich höhere Betriebssicherheit und schafft die Grundlage für eine stabile Stromversorgung der kommenden Jahrzehnte“, erklärt Stadtwerke-Direktor Thomas Huber.

Da die bestehende Anlage während der gesamten Bauzeit in Betrieb bleiben muss, entschieden sich die Stadtwerke für einen Neubau direkt am Areal der Technischen Zentrale in der Fabrikstraße. Die neue Halle mit rund 150 Quadratmetern Nutzfläche entspricht der Größe eines Einfamilienhauses. „Der Neubau erfüllt höchste sicherheitstechnische Anforderungen. Dazu zählen unter anderem moderne Brandschutzsysteme, spezielle Erdungsanlagen, Druckausgleichsklappen sowie explosionsgesicherte Türen und Fenster“, betont Norbert Praxmarer, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Imst. Die Umschaltung der bestehenden technischen Einheiten auf die neue Anlage erfolgt ohne Unterbrechung der laufenden Stromversorgung.

Paralleler Bau von Schaltstation für TINETZ

Parallel dazu verlegt die TINETZ – der Netzbetreiber des Landesenergieversorgers TIWAG – ihre bisher oberirdisch geführte 25-Kilovolt-Leitung ab dem Bereich der Brennbichler Kirche Richtung Gurgltal unterirdisch. Die neue Leitungsführung bringt für die Stadtwerke eine zusätzliche direkte Einspeisemöglichkeit ins Leitungsnetz und erhöht damit die Redundanz weiter. Dafür wird im hinteren Bereich der neuen Halle eine eigene Schaltstation für die TINETZ errichtet. Die Kosten für diesen Gebäudeteil übernimmt der landesweite Verteilernetzbetreiber selbst.

Fertigstellung bis Sommer 2027

„Ein stabiles und sicheres Stromnetz ist heute eine der wichtigsten Grundlagen für Lebensqualität, Wirtschaft und öffentliche Infrastruktur. Mit dieser Investition schaffen die Stadtwerke Imst die Voraussetzung dafür, dass die Menschen in Imst auch in Zukunft zuverlässig mit Energie versorgt werden“, betonen Bürgermeister Stefan Weirather und Christian Linser, Obmann des Verwaltungsausschusses der Stadtwerke Imst. Die Projektierung und Planung laufen bereits seit rund zweieinhalb Jahren. Bis Oktober 2026 soll die Gebäudehülle fertiggestellt sein. Anschließend beginnt die TINETZ mit dem Innenausbau ihrer technischen Anlagen. Die Inbetriebnahme der neuen Schaltanlage durch die Stadtwerke Imst ist für Anfang Sommer 2027 vorgesehen.

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