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Österreichischer Musiktheaterpreis: Sonderpreis für „Rosenkavalier“ an der Berliner Staatsoper

Österreichischer Musiktheaterpreis: Sonderpreis für „Rosenkavalier“ an der Berliner Staatsoper André Hellers Regiedebüt an der Berliner Staatsoper Unter den Linden hat international aufhorchen lassen und verschafft ihm die Auszeichnung für die beste internationale Musiktheaterproduktion.

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Steyr/Wien (LCG) – Mit einer durchgehenden Starbesetzung vor, hinter und auf der Bühne hat der „Rosenkavalier“ von Richard Strauss unter der Regie von André Heller international für Aufsehen gesorgt. Frenetischen Applaus erntete nicht nur Maestro Zubin Mehta, der nach einer längeren krankheitsbedingten Pause am Dirigentenpult der Berliner Staatskapelle sein Comeback feierte. Mit Günther Groissböck, Michèle Losier, Camilla Nylund und Nadine Sierry hätte auch die Besetzung der Hauptrollen hochkarätiger kaum sein können. Perfektion erlangt die einzigartige Produktion durch die atemberaubende Gestaltung der Bühne durch die österreichische Malerin Xenia Hausner und die Kostüme aus der Feder von Star-Designer Arthur Arbesser, die dem „Rosenkavalier“ Haute-Couture-Flair einhauchen. 

Bei seinem Opern-Regiedebüt fährt Heller mit schwerem Geschütz auf, ohne zu laut zu werden: Er begeistert mit einer Produktion gespickt von Feingefühl, intelligenter Zurückhaltung und Sinn für emotionale und situative Zwischentöne. Ein Balanceakt, der dem „Rosenkavalier“ am Montag, dem 2. August 2021, die Auszeichnung mit dem neu ins Leben gerufenen Sonderpreis für die beste internationale Musiktheaterproduktion des Österreichischen Musiktheaterpreises einbringt.

„Der ‚Rosenkavalier‘ ist ein Paradestück der österreichischen Musiktheatergeschichte. Gesungen und interpretiert von den Größten der Großen, begeistert er seit Jahrzehnten auf den internationalen Bühnen. So auch in Berlin. Ein Bravourstück, das diese Auszeichnung mehr als nur verdient“, gratuliert Karl-Michael Ebner, Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises, der als Ensemblemitglied selbst den Valzacchi in Berlin zum Besten gab.

„Mit dieser Produktion wurde der Makellosigkeit und Begeisterung für eine unverdorbene Fantasie ein Denkmal gesetzt – gleichzeitig ist die Schwermut des Vergänglichen zu jeder Zeit spürbar! Eine herausragende Leistung jedes einzelnen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne. Mit großer Freude nehme ich die Auszeichnung stellvertretend für alle Beteiligten entgegen“, so Matthias Schulz, Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden.

Österreichischer Musiktheaterpreis 2021

Nach Stationen in Salzburg, Graz und Innsbruck setzt der Österreichische Musiktheaterpreis 2021 seine Reise in die Bundesländer fort. Er wird heuer am Montag, dem 2. August 2021, zum neunten Mal verliehen. Wen die Fachjury als Preisträger aus den insgesamt 36 Nominierten in 13 Kategorien gekürt hat und wer sich über einen „Oscar des Musiktheaters“ freuen darf, wird am Galaabend auf Schloss Lamberg verkündet.

Ein kleines Kontingent an Kaufkarten für den Galaabend zu je 50 Euro ist beim Tourismusverband Steyr und die Nationalpark Region telefonisch unter +43 7252 532290 erhältlich.

Weitere Informationen zum Österreichischen Musiktheaterpreis auf musiktheaterpreis.at

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