FP-Nittmann/Kossek: Radweg Dornbach-Neuwaldegg – Rot und Grün zerfetzen sich in Bezirksparlament

SPÖ und Grüne stimmten letztendlich gegen dein eigenen Antrag

Wien (OTS) - Es geht um den Lückenschluss des Radweges in Dornbach und Neuwaldegg. 2017 haben SPÖ und Grüne einen dementsprechenden Antrag eingebracht, der angenommen und an die Bezirksentwicklungskommission zugewiesen wurde. Die vergangenen drei Jahre hat man in der Sache aber nichts weitergebracht. Jetzt, wenige Wochen vor der Wien-Wahl, erinnerte man sich an das Projekt und drängte hektisch zur Umsetzung – vorerst.

Die einzige machbare Lösung für SPÖ und Grüne war vorgestern noch eine einjährige Testphase mit Tempo 30 und Piktogrammen am Gleiskörper. In der gestrigen Bezirksvertretungssitzung war aber plötzlich für die Grünen alles anders und sie wollten sogar die Absetzung des eigenen Antrags von der Tagesordnung.

In der Folge kam es zu mehreren lautstarken Wortmeldungen zur Gemeindeordnung und Schreiduelle zwischen den Grünen und dem rotem Vorsitzenden. Dieser drängte jedoch auf Abstimmung und die Grünen stimmen gegen den eigenen Antrag.

„Somit ist der Antrag hinfällig, die rote Bezirksvorsteherin hat ein unangenehmes Problem weniger und die Genossen spielen weiter auf Zeit, was sicher nicht im Sinne der jetzt verunsicherten Anrainer ist. Schließlich würde der Radweg den Verlust von 160 Parkplätzen bedeuten“, so die Obfrau der Freiheitlichen von Hernals, Stadträtin Ulrike Nittmann.

„Alle Bewohner in Hernals und Dornbach sollten nun wissen, dass sie bei einer weiteren Mehrheit für Rot-Grün ´trotz Kauf eines Parkpickerls mit dem Verkauf ihres Autos befassen sollten. Die Grünen werden keine Ruhe geben, den Radweg aus Prinzip durchzusetzen und für den Radweg 160 Parkplätze in der Alszeile zu opfern. Nur die FPÖ stellt sich hier entschieden dagegen“, erinnert der Bezirksvorsteher-Stellvertreter Kurt Kossek abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
Andreas Hufnagl
Pressereferent
0664 1535826
andreas.hufnagl@fpoe.at
www.fpoe-wien.at