9. April 2020, 22:02

Immoservice24 weist Vorwürfe entschieden zurück Erntehelfer unterzubezahlen

Erntehelfer von Immoservice24 sind die mit bestbezahltesten Erntehelfer Österreichs

Das Unternehmen Immoservice24 weist die Vorwürfe des Standards entschieden zurück, sein Geschäftsmodell der Erntehelfer 2020 auf Kosten der Mitarbeiter gestaltet zu haben und entgegnet dem Vorwurf aus einer Krise einen „dubiosen“ Gewinn zu erzielen.

„Die Grundidee nach dem Shutdown war, den bestehenden Mitarbeitern einerseits eine berufliche Perspektive zu bieten und auf der anderen Seite den immensen Bedarf nach Erntehelfern in Österreich zu decken. Die tägliche Berichterstattung von dieser Krise – insbesondere die Problematik - frisches Gemüse an den Kunden zu bringen - war die Grundlage unseres Konzeptes.“ so Geschäftsführer Steffens.

Aus diesem Grund hat das Unternehmen – nach eingehender Beratung mit der Wirtschaftskammer und dem Gewerbeamt – das Gewerbe des Agrarunternehmers angemeldet, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. „Dieses Gewerbe umfasst ganz eindeutig die Dienstleistung der Erntearbeiten – genau das was wir anbieten. Für dieses Gewerbe gilt der Kollektivvertrag „Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Gewerbe und Handwerk und in der Dienstleistung“ – und in diesem wird ausdrücklich der Agrarunternehmer aufgelistet; einen anderen gibt es hier nicht.“ so Steffens.

„Es gibt eine klare und gesetzlich korrekte Abgrenzung zwischen unserer Dienstleistung der „Überlassung von Arbeitskräften“ und diesem neuen Geschäftszweig der „Agrardienstleistungen“. so Steffens weiter.

„Es ist die freie Entscheidung eines Unternehmens, wie er ein Geschäftsmodell ausgestaltet. Was die Gewerkschaft und der ÖGB in dem Artikel merkwürdigerweise nicht erwähnen, ist die Tatsache, dass der angewendete Kollektivvertrag für sämtliche andere Erntehelfer in Österreich deutlich niedriger ist als der, den wir korrekterweise nutzen. Um es einfacher auszudrücken: Unsere Erntehelfer erhalten den besten Lohn der ganzen Branche.!“

„Das Grundproblem der Gewerkschaft ist seit jeher, dass sie das Dilemma in dem die Landwirte stecken – und zwar zwischen den Preisen die der Handel diktiert und die immensen Kosten der Gemüseproduktion – nicht wahrhaben wollen.

Wir haben diese Woche mehrfach mit Herrn Höfler vom ÖGB telefoniert. In unserem letzten Telefonat wurde mir und meiner anwesenden Mitarbeiterin nahegelegt, den Landwirten „höhere Preise zu diktieren“, da diese durch die Krise ohnehin alles bezahlen würden und diese an den Handel weitergeben müssten“ so Steffens.

„Was diese Einstellung mit den Grundidealen einer Gewerkschaft zu tun hat - ist mir unbegreiflich. Hier beweihräuchern sich bestimmte Funktionäre selbst. Mit unserem Geschäftszweig entlasten wir im hohen Ausmaß das AMS sowie auch die Steuerzahler - da die von uns beschäftigten Mitarbeiter eben nicht um Arbeitslosengeld ansuchen müssen.

Sämtliche geringfügige Dienstnehmer - die mehr als 7 Tage arbeiten - werden automatisch in Vollzeit angemeldet“ so Steffens weiter. „Um genau zu sein: Bis dato sind fast alle Teams mit Vollzeitkräften belegt.“

„Wie wir heute erfahren haben, gibt es seit einigen Tagen bereits „Trittbrettfahrer“, die unser Modell kopiert haben und an die Landwirte herangetreten sind. Es ist schon merkwürdig, dass genau jetzt plötzlich 3 Personen gegenüber dem Standard etwas von Schwarzarbeit erzählen wollen.“ so Steffens.

„Wir sehen die Anschuldigungen des ÖGB und der AK absolut gelassen entgegen“ so Steffens weiter. „Bereits bei der Gründung der Immoservice24 GmbH im Jahr 2010, hatten wir gewaltigen Gegenwind aus dieser Ecke erhalten – eben auch mit den Aussagen, dass dies „noch keiner gemacht hätte und deshalb nicht funktionieren könne“. Immoservice24 war das erste Unternehmen, was in Österreich Zimmermädchen und Reinigungskräfte an den Samstagen an die Hotellerie vermittelt hat. Allein seit 2014 haben wir über 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Bis dato haben wir uns KEINEN einzigen Fall von Lohn - und Sozialdumping uns zu Schulden kommen lassen. Dies wird auch in Zukunft so bleiben.

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Immoservice24 GmbH
www.immoservice24.at

Dr. Thomas Krapf
Rechtsanwalt
Andreas-Hofer-Straße 13
6020 Innsbruck

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