• 22.05.2013, 11:20:16
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VP-Neuhuber ad Beteiligungsmanagement: Was es nicht gibt, ist eine Strategie!

Trennung zwischen Daseinsvorsorge und gewinnorientierten Unternehmen erforderlich

Utl.: Trennung zwischen Daseinsvorsorge und gewinnorientierten
Unternehmen erforderlich =

Wien (OTS) - "Was bei den Beteiligungen der Stadt Wien unter der
SP-Alleinregierung begonnen wurde, setzt sich unter Rot-Grün nahtlos
fort. Es gibt Magistratsabteilungen, es gibt Unternehmungen, es gibt
Fonds, es gibt Stiftungen, es gibt Vereine und es gibt ausgegliederte
Betriebe mit verschiedenen Beteiligungsansätzen. Nur was es leider
nicht gibt, ist eine Strategie!", so der Wirtschaftssprecher der ÖVP
Wien LAbg. Alexander Neuhuber im Rahmen der Aktuellen Stunde im
heutigen Gemeinderat.

Alexander Neuhuber: "Alles in allem verfügt die Stadt über rund 300
direkte oder indirekte Beteiligungen. Vieles erscheint willkürlich,
es fehlt die systematische Ordnung. Warum ist beispielsweise die
Stadt Wien an der Vienna Technology Transfer Corporation GmbH zu 20%
direkt beteiligt, während auch die Wien Holding 20% hält? Warum steht
die EBS Wien Hauptkläranlage GmbH im Beteiligungsmanagement der Stadt
Wien, wäre diese bei den Stadtwerken nicht besser aufgehoben? Doch
leider wird sowohl das "Warum ist das so?" als auch das "Warum wird
das jetzt so gemacht?" viel zu selten hinterfragt. Im Gegenteil, da
wird etwa im Jahr 2013 eine Beteiligungen der Stadt Wien am Flughafen
in die Wien Holding überführt und als Begründung muss ein
Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 2003 (!) herhalten."

"Es fehlt insbesondere eine Trennung der Daseinsvorsorge von den
gewinnorientierten Unternehmen" ergänzt der Landesparteiobmann der
ÖVP Wien StR Manfred Juraczka. "Selbstverständlich stehen wir zum
Schutz der echten Daseinsvorsorge, wir vermissen aber eine seriöse
Diskussion bei welchen gewinnorientierten Unternehmen eine
Beteiligung der Stadt sinnvoll ist."

"Die Stadt Wien braucht daher dringend eine Neuausrichtung im
Beteiligungsmanagement nach betriebswirtschaftlichen,
objektivierbaren Kriterien und nicht nach dem Machtanspruch und dem
Gutdünken der SPÖ Wien", so Neuhuber abschließend.

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