28.01.2012 / 13:03 / Politik

Haubner: Muhm ist nicht Wirtschaftsberater sondern Arbeitsplatzvernichter

Utl.: Triple-G für Muhm: Gefährdung des Wirtschaftsstandorts, Gefährdung tausender Arbeitsplätze und Gefährdung der Republik - Appell zu gemeinsamer Reformpartnerschaft


   Wien, 28. Jänner 2012 (OTS/Text) - "AK-Direktor Muhm sollte nicht
als Wirtschaftsberater bezeichnet werden sondern als
Arbeitsplatzvernichter", so die deutlichen Worte von Peter Haubner,
Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes. "Wenn Herr
Muhm der einzige sogenannte Wirtschaftsberater von Bundeskanzler
Faymann ist, mache ich mir große Sorgen um den Wirtschaftsstandort.
Denn die Steuerwelle, die die Arbeiterkammer über Österreich
hereinbrechen lassen will, ist Gift für den Wirtschaftsstandort",
betont Haubner, der Muhm auf ein "Triple G" herabstuft: "Das
'dreifache G-Rating' steht für die Gefährdung des Standortes, die
Gefährdung tausender Arbeitsplätze und damit auch für die Gefährdung
der Republik." ****
"Wir haben es in den letzten Jahren geschafft, Österreich zu einem
attraktiven Wirtschaftsstandort aufzubauen. Statt mit uns gemeinsam
unser internationales Standing weiter zu stärken, setzt der
'Belastungs-Fan Arbeiterkammer' die harte Arbeit der vergangenen
Jahre lieber aufs Spiel. Muhm macht es sich einfach - er braucht
einen Schuldigen und hier müssen die 'bösen Unternehmer' herhalten.
Dabei vergisst er jedoch völlig, dass die heimischen Unternehmer in
der Krise alles getan haben, um ihre Mitarbeiter zu halten.
Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind ein gutes Team - den Klassenkampf,
den die Arbeiterkammer provoziert, gibt es in den Betrieben nicht",
so Haubner.
"Durch die Steuer-Forderungen der Arbeiterkammer wird einmal mehr
deutlich, dass der AK jede neue Belastung lieber wäre, als auch nur
einen Cent zu sparen." Als "völlig unverständlich" bezeichnet der
Wirtschaftsbund-Generalsekretär die AK-Forderung zur Wiedereinführung
der Erbschafts- und Schenkungssteuer: "Das wäre eine absolute
Katastrophe für Betriebsübernahmen. Und wenn die AK hier von
Ausnahmen spricht, frage ich mich, wie sie dann auf die
veranschlagten 500 Millionen Euro an Einnahmen kommt." Es zeige sich
immer deutlicher, so Haubner, dass die Steuerforderungen der
Arbeiterkammer ausschließlich dem Klassenkampf dienen, soziale Unruhe
stiften und bei näherer Betrachtung in sich zusammenfallen. "Ich
fordere die Arbeiterkammer dazu auf, ihren standortvernichtenden
Populismus beiseite zu legen, und mit uns gemeinsam für die Zukunft
Österreichs zu arbeiten, statt ständig nur politisches Kleingeld zu
schlagen", so Haubners abschließender Appell zu einer
"Reformpartnerschaft". 
Rückfragehinweis:
   Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
   Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 47
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