28.01.2012 / 12:08 / Politik

Wlodkowski: Rücksichtsloser Generalangriff von AK und SP auf Bauernfamilien

Utl.: Klassenkampf und Bauernhass sind keine Budgetsanierungs-Instrumente


   Wien (OTS) - "SPÖ und Arbeiterkammer haben nun einen
rücksichtslosen Generalangriff auf Österreichs Bauernfamilien
gestartet. Dabei schont die AK, von der die Strategie dieser Attacke
stammt, nicht einmal die eigenen Beitragszahler, die
Nebenerwerbsbauern. Und auch der ORF muss für diese Kampagne
herhalten. Doch Klassenkampf und Bauernhass sind keine
Budgetsanierungs-Instrumente. Natürlich wissen die Sozialisten, dass
die Bauernfamilien keineswegs zu den Privilegierten unserer
Gesellschaft zählen, doch wenn man nur lange und intensiv genug Neid
und Missgunst in der Öffentlichkeit schürt, dann kann man selbst
jenen noch etwas wegnehmen, die vom Wohlstand am weitesten entfernt
sind, den Bauernfamilien. Wir sind bereit, ein Gesamtpaket
mitzutragen, in dem die Lasten gerecht verteilt sind. Doch die
Landwirtschaft mit einem Vielfachen dessen zu belasten, was andere
Bevölkerungsgruppen tragen sollen, wird nicht gehen. Hier werden wir
uns zur Wehr setzen", stellte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK
Österreich, unmissverständlich fest.
Studierende: Schlimme Neidattacke
   "Viel tiefer geht's nicht mehr: Diese schlimme Neidattacke der
Sozialisten auf die studierenden Bauernkinder ist das Allerletzte.
Offenbar will die SP nicht, dass Kinder aus Bauernfamilien auch die
Möglichkeit haben sollen zu studieren. Wenn von mehr als 350.000
Studentinnen und Studenten in Österreich nur rund 3.000 Bauernkinder
ein Stipendium beziehen, soll das in SPÖ-Augen plötzlich ein Privileg
sein? Nach dieser zynischen SPÖ- und AK-Denkweise müssten sich
vielleicht auch die Bauern-Pensionisten bedanken, dass sie die mit
Abstand niedrigsten Pensionen im Land haben. Diese aggressive
Angriffswelle gegen unseren Berufstand ist eine Form von Politik, die
eigentlich schon der Vergangenheit angehören sollte. Denn nur ein
gemeinsames Ringen, wenn es auch lang und zäh ausfällt, kann der
Gesellschaft jene Kraft geben, auch ökonomisch härtere Zeiten
gemeinsam zu meistern. Diese Hasstiraden spielen ausschließlich jenen
in die Hände, die die Menschen verhetzen und das Trennende vor das
Gemeinsame stellen. Ich appelliere daher an die Verantwortlichen in
AK und SPÖ, diese Attacke zu beenden und wieder zu einer
zivilisierten Umgangsweise zurückzukehren. Dann schaffen wir auch die
notwendige Budgetsanierung, ohne dass einer einzigen
Bevölkerungsgruppe offene Wunden geschlagen werden", so Wlodkowski
abschließend.
Rückfragehinweis:
   Landwirtschaftskammer Österreich, Dr. Josef Siffert    
   Tel.: +43/1/53441-8521 
   mailto: j.siffert@lk-oe.at
   www.lk-oe.at
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