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OTS0050 5 KI 1153 HOA0001 MI Do, 25.Aug 2011
Kultur / Medien / ORF / Ö1 / FM4 / Ars Electronica Festival

ORF-Programmschwerpunkt zur Ars Electronica 2011 in Ö1, FM4 und ORF 2

Wien (OTS) - "Origin" lautet das Thema der von 31.8. bis 11.9. stattfindenden Ars Electronica, der im ORF ein Programmschwerpunkt gewidmet ist. Mehrere Ö1-Sendungen stehen ganz im Zeichen des Festivals, zudem gibt es aktuelle Berichterstattung im "Kulturjournal", den "Journalen" sowie online unter http://oe1.orf.at. FM4 bringt von 3. bis 6.9. Livesendungen aus Linz, in ORF 2 gibt es Beiträge zur Ars Electronica im "Kulturmontag" (5.9.), im Anschluss werden die Dokumentationen "Vom CERN der Dinge" und "Born Digital - Jugend 2.0 am Beispiel Prix Ars Electronica" gesendet.

Zum fünften Mal ist Radio Ö1 bei der Ars Electronica mit dem "Mobilen Ö1 Atelier" präsent. Dieses versteht sich im Besonderen als Zentrum des öffentlichen Dialogs, es bietet dem Publikum die Gelegenheit zur direkten Kommunikation und Reflexion. Heuer ermöglicht das "Mobile Ö1 Atelier" von 31. August bis 5. September allen Interessierten die Begegnung mit Wissenschaft und den Menschen, die hinter den Forschungsergebnissen stehen. So können die Besucher/innen etwa mit Wissenschafter/innen des Europäischen Forschungszentrums CERN darüber diskutieren, warum diese Grundlagenforschung so wichtig ist oder welche Freiräume diese Forschungen schaffen. Speziell für Kinder und Jugendliche werden im Rahmen des Festivalschwerpunktes "Create Your World" am Mittwoch, den 31. August und Donnerstag, den 1. September die Vorlesungen der Kinderuni Steyr ins "Mobile Ö1 Atelier" am Hauptplatz übertragen. In Zusammenarbeit mit der Ö1 Kinderuni werden Wissenschafter/innen im "Mobilen Ö1 Atelier" am Linzer Hauptplatz Vorträge zu Forschungen im Bereich Bionik, Astronomie, Teilchenphysik und Quantenphysik halten. Ö1 Kinderunireporter/innen gehen dann dem "Wie?" und "Warum?" von Wissenschaft und Forschung auf den Grund.

Die Ars Electronica 2011 in Österreich 1

Das "Kulturjournal" (17.09 Uhr) legt am 1.9. - diese Sendung kommt live aus dem Linzer Ars Electronica Center - und 2.9. den Fokus der Berichterstattung auf die vielfältigen Aktivitäten des Festivals.

Im Rahmen von "Zeit-Ton" (23.03 Uhr) gibt es am 31.8. eine
Vorschau auf das Musikprogramm beim Ars Electronica Festival. Am 1.9. steht ein Porträt des jungen iranischen Musikers Sohrab auf dem Programm: Die Jury des Prix Ars Electronica hat Sohrabs "A Hidden Place" in der Kategorie "Digital Musics and Sound Art" mit einer Anerkennung bedacht. Derzeit hofft der Musiker in Berlin auf politisches Asyl und Mike Harding von "Touch", der Sohrabs Debüt-Album herausgebracht hat, hat eine Spendenaktion gestartet. Zahlreiche namhafte Musiker und Musikerinnen haben die Stücke auf "A Hidden Place" bereits remixed. Mit dem durch den Verkauf eingenommenen Geld sollen die Anwaltskosten bezahlt werden. "Zeit-Ton extended" sendet am 2.9. ab 23.03 Uhr live aus dem Cafe des Hotels am Linzer Domplatz: Gäste der Live-Sendung sind u.a. die Preisträger/innen der Kategorie "Digital Musics" des Prix Ars Electronica.

Am 4. September steht "matrix - computer & neue medien" ab 22.30
Uhr ganz im Zeichen der Ars Electronica und in "Kunstradio -Radiokunst" (23.03 Uhr) steht Sam Auingers Werk "sounds from my sketchbook" im Mittelpunkt: Der Komponist, Soundkünstler und "Sonic thinker" Sam Auinger setzt sich in seinen Arbeiten vor allem mit alltäglichen Klängen des urbanen Raums auseinander. Als einer der wichtigsten europäischen Künstler im Bereich Sound wird Auinger von der Ars Electronica heuer als "Featured Artist" gewürdigt. Auinger bespielt im September den Neuen Dom in Linz mit einer Soundinstallation und performativen Elementen, das Lentos zeigt zeitgleich eine Ausstellung von ihm, und für das Ö1 Kunstradio entwickelt er ein neues Radiokunststück. Auch "Digital.Leben" (16.55 Uhr) am 6. September steht ganz im Zeichen der Ars Electronica.

Die Ars Electronica 2011 in FM4

FM4 wird während des Ars Electronica Festivals 2011 von 1. bis 3. September mit dem mobilen Studio und einem großen Redakteur/innen-Team live in Linz vor Ort sein und tagesaktuell sowie in Spezialsendungen berichten - Besucher/innen sind im Studio herzlich willkommen. Darüber hinaus wird das Festival auch online auf fm4.ORF.at in eigenen Stories abgebildet werden - nicht nur in Texten und Bildern, sondern auch in selbstproduzierten Videos. Zum Auftakt wird am 1.9. in Linz am AEC Maindeck die 200. Folge der FM4 Science Busters gefeiert. Ab 13.00 Uhr ist ein "FM4 Unter Palmen Spezial mit den Science Busters live von der ARS Electronica" zu hören. Das Publikum in Linz sowie Radiohörer/innen können Fragen zu CERN stellen, die Science Busters antworten - und zwar live im Radio und on stage. Erste Eindrücke vom Festival sind ab 15.00 Uhr in FM4-"Connected" zu hören. Und am Abend des 1.9. (19.00 Uhr) sowie an den folgenden Nachmittagen am Freitag und Samstag (jeweils ab 15.00 Uhr) wird live aus Linz aus dem Studio im Ars Electronica Center übertragen. Wissenschaftler/innen und Künstler/innen, die sich zum Festivalthema "origin" beim Ars Electronica Festival 2011 einfinden, werden zum Gespräch ins mobile Radiostudio geladen. Wie vielfältig dabei die diesjährige Kernfrage nach den Ursprüngen beantwortet werden wird und welche Form der Inspiration Kunstschaffende, Besucher und Berichterstatter davon tragen werden - all das wird FM4 während der Festivalzeit wiederspiegeln.

Die Ars Electronica 2011 in ORF 2

ORF 2 zeigt am Montag, den 5. September ab 00.00 Uhr zwei Dokus
des ORF-Landesstudios Oberösterreich zur Ars Electronica. Nachdem sich der "Kulturmontag" ab 22.30 Uhr ebenfalls dem Linzer Festival widmet, beginnt um 00.00 Uhr die Festivalreportage "Vom CERN der Dinge", die dem Festival als Schnittpunkt der Disziplinen Kunst und Wissenschaft nachspürt. Im Anschluss (00.45 Uhr) ist "Born Digital -Jugend 2.0 am Beispiel Prix Ars Electronica" zu sehen.

Die Dokumentation "Vom CERN der Dinge: Ars Electronica 2011 -
Kunst und Wissenschaft auf Kollisionskurs" steht am 5. September ab 00.00 Uhr auf dem Programm von ORF 2. 2011 wird das Festival Ars Electronica vom 31. August bis 6. September zum Schnittpunkt der Sparten: Die Expertise renommierter Teilchenphysiker von der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN kollidiert mit der Vorstellungskraft von internationalen Künstlern. Ein Urknall der Ideen, der in der Festival-Reportage "Vom CERN der Dinge" festgehalten werden soll. Ebenso Thema der Doku ist die Frage, warum die Menschheit die Suche nach dem Anfang so vehement betreibt.

Ab 00.45 Uhr ist in ORF 2 die Dokumentation "Born Digital - Jugend 2.0 am Beispiel Prix Ars Electronica" zu sehen. Die Doku beleuchtet die Entwicklung ausgewählter Preisträgerinnen und Preisträger des "U19"-Wettbewerbs und begibt sich auf die Spuren der "Digital Natives", also all jener, die ein Leben ohne Computer und Smartphone nicht mehr kennen. Marian Kogler, der mit 17 Jahren als jüngster Diplomingenieur Österreichs in die Geschichte des Landes einging und nun an der Martin-Luther-Universität Halle im Bereich theoretische Informatik lehrt, kommt ebenso zu Wort wie Gerald Hüther, ein deutscher Neurologe, der die Auswirkungen von Mediennutzung auf das Gehirn erforscht. Einstige und aktuelle Preisträger des Prix Ars Electronica, Schüler und Lehrer, Zukunftsforscher, Universitätsprofessoren und Computerexperten diskutieren die veränderten Lebensumstände der Jugend 2.0. Kritisch betrachtet wird auch der fehlende Medienunterricht an Österreichs Schulen, die mit der rasanten Entwicklung nicht Schritt zu halten scheinen. Nicht zuletzt wirft die Dokumentation "Born Digital" auch einen Blick in die Zukunft unseres digitalen Lebens und zeigt, wie sich die jungen Preisträgerinnen und Preisträger des Prix Ars Electronica die Welt von morgen vorstellen.

Rückfragehinweis:

ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Isabella Henke
Tel.: (01) 501 01/18050
isabella.henke@orf.at

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