- 24.06.2010, 10:36:04
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Die armen Hunde in Griechenland
Samstag, 26.6.2010, 11 Uhr: Demo vor griechischer Botschaft
Laaben (OTS) - Fast täglich erreichen uns neue Bilder und
Schreckensmeldungen über bestialische Tierquälereien aus einem
unserer beliebtesten Urlaubsländer. Die armen Hunde sind oft ihr
Leben lang an einer kurzen Kette angehängt oder in einem winzigen
Zwinger eingesperrt, bei glühender Hitze und nur mit einer rostigen
Tonne als "Unterschlupf". Und viele der Streunerhunde sterben meist
unter großen Schmerzen an ihren inneren und äußeren Verletzungen
durch Vergiften, Erschlagen, Erschießen oder sogar Erhängen! Da man
die Touristen nicht verlieren möchte, bemüht man sich, größere
Vergiftungsaktionen in die Vor- und Nachsaison zu verlegen, wenn die
meisten Touristen wieder zuhause sind.
Utt.: Groß angelegte Vergiftungsaktionen auch auf griechischen Unis!
Diese erschreckende Nachricht einer Augenzeugin erreichte uns erst
vor kurzem: "Der Uni-Campus von Ioannina ist weit außerhalb gelegen
und sehr grün, was dazu führte, daß im Laufe der Zeit gut 50 Hunde
ausgesetzt wurden, die frei um die Uni lebten. Plötzlich waren alle
Hunde tot bzw. wanden sich noch stundenlang in schrecklichen
Krämpfen. Da dies eine große und "strategisch" angelegte
Vergiftungsaktion war, vermuten wir, daß es von der
Uni-Administration selbst ausging, die eine "einfache End-Lösung"
suchte. Ich hoffe, Sie können mir helfen dieses Ereignis in Europa
publik zu machen"
Ein weiterer Bericht erreichte uns von einer Holländerin von der
Insel Rhodos: "Ich habe gehört, daß auf Rhodos praktisch alle
Streunerhunde vergiftet worden sind! Jeder sollte über die dort
herrschenden skandalösen Tötungsmethoden Bescheid wissen!"
Oder dieser Bericht einer Deutschen aus Kreta: "Endlich tut sich mal
etwas in dieser Richtung! Ich selbst lebe auf Kreta und sehe jeden
Tag dieses Elend - aufgehängte oder vergiftete Hunde etc...".
Utt.: Samstag: Demos in Griechenland und in Wien vor der Botschaft
Aus diesen Gründen soll am kommenden Samstag, dem 26. Juni 2010 ab 20
Uhr vor allen Rathäusern und Stadthallen Griechenlands gegen die
Vergiftungen der Straßentiere demonstriert werden. Auch in Österreich
nützen wir diesen Tag und protestieren mit drei
Tier-schutz-Organisationen (Animal Spirit, Tierhilfe Süden-Austria
und Bund der Tierversuchsgegner) ab 11 Uhr vor der griechischen
Botschaft, 1040 Wien, Argentinierstr. 14, gegen dieses
himmelschreiende Hundeelend.
Unser Motto: GRIECHENLAND-MILLIARDEN - für noch mehr TIERQUÄLEREI ?
Auf der Seite www.animal-spirit.at können Interessierte eine Petition
gegen dieses Tierelend unterschreiben, um von Griechenland bessere
Tierschutzgesetze, einen besseren Vollzug der bestehenden Gesetze
sowie flächendeckende Kastrationen der Streunerhunde zu fordern und
damit dem dauernden Nachwuchs an "unerwünschten" Hunden längerfristig
Einhalt zu gebieten! Wir haben bereits beim griechischen Botschafter
um einen Termin zur Übergabe dieser Petition angesucht.
Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT zur Aktion: "Wenn nicht
endlich die griechische Regierung aktiv wird und den massenhaften
Hundevernichtungsaktionen Einhalt gebietet und für die Durchsetzung
des Ketten- und Tonnenhaltungsverbotes sorgt, verbunden mit
flächendeckenden Kastrationsaktionen, wird sich das früher oder
später sicherlich auch negativ auf den Tourismus auswirken. Denn
immer mehr Griechenland-Urlauber lieben zwar die Schönheiten dieses
Landes, wollen aber nicht mehr zusehen, wie lebensverachtend dort mit
Mitgeschöpfen umgegangen wird!"
Demo gegen Hundeelend in Griechenland
Datum: 26.6.2010, um 11:00 Uhr
Ort: Griechische Botschaft
Argentinierstr. 14, 1040 Wien
Url: http://www.animal-spirit.at/aktuell/hunde_gr2.htmlRückfragehinweis:
Animal Spirit
Dr. Franz-Joseph Plank
Tel.: 0676 708 24 34
mailto:[email protected]
http://www.animal-spirit.at
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