OTS0258 / 14.04.2011 / 16:47
/ Channel: Wirtschaft
/ Aussender: GPK EVENT UND KOMMUNIKATIONSMANAGEMENT GMBH
Stichworte:
Bauten / Fotogalerie / Glas / Judentum / Kunst / Museen / Unternehmen
Glasspezialist Fritsch Stiassny stellt Fehlinformationen um Zerstörung der Hologramme im Jüdischen Museum Wien richtig - BILD
Utl.: Technische Demonstration zeigt problemlosen Abbau
OVS0001 5 WI 0056 14.Apr 11
Glasspezialist Fritsch Stiassny stellt Fehlinformationen um Zerstörung der Hologramme im Jüdischen Museum Wien richtig =
VIDEO zu OTS - Die 1870 gegründete Fritsch Stiassny ist nach 20 Jahren Konzernzugehörigkeit wieder in privaten Händen. Die Wiener Traditionsmarke im innovativen Glasbau wurde mit März 2011 von ihrem ehemaligen Betriebsleiter Heinz Haring übernommen.
- Video Credit: APA-OTS/Braintrust
Wien (OTS) - Die 1870 gegründete Fritsch Stiassny ist nach 20 Jahren Konzernzugehörigkeit wieder in privaten Händen. Die Wiener Traditionsmarke im innovativen Glasbau wurde mit März 2011 von ihrem ehemaligen Betriebsleiter Heinz Haring übernommen.
Fritsch Stiassny steht für Glaskompetenz: Das Unternehmen prägt als verlässlicher Partner innovativer Architekten und Bauherren das moderne Wien: Mit dem Palmenhaus, dem Museumsquartier, dem Palais Coburg oder im von Jean Nouvel geplanten Sofitel setzte das Unternehmen Marksteine im Glasbau. Auch die Arbeit mit Künstler/innen im In- und Ausland spielt eine wichtige Rolle. Haring: "Die Zusammenarbeit mit Eva Schlegel, Dan Graham, oder Monica Bonvicini/Sam Durant sind wichtige Referenzen. Eine solche Referenz ist auch das 1995 von uns mit dem Architekten Martin Kohlbauer errichtete Projekt der 21 Hologramme im Jüdischen Museum Wien."
Den guten Ruf für Fritsch Stiassny und sich sieht Haring durch die Falschinformationen um die Zerstörung dieser Hologramme gefährdet und stellt dafür eine umfangreiche und schlüssige Sachargumentation zur Verfügung: "Wir haben die Hologramme auftragsgemäß 1995 so errichtet, dass man sie reparieren oder abbauen kann. Wir haben im Dezember 2010 angeboten, sie abzubauen. Die wiederholt in Umlauf gesetzten Argumente für die plötzliche Zerstörung im Jänner 2011 sind nachweislich falsch. Auch das viereinhalb Wochen nach der Zerstörung in Auftrag gegebene Sachverständigengutachten beinhaltet grobe Fehler und kann die Zerstörungsentscheidung auch im Nachhinein nicht rechtfertigen."
Demonstration zeigt: Demontage ohne Zerstörung möglich Nachdem Korrekturforderungen an das Jüdische Museum genauso fruchtlos blieben wie ein Gesprächsangebot zur fachlichen Aufklärung, entschloss man sich, der Image- und Geschäftsschädigung öffentlich entgegenzutreten und die Konstruktion anhand eines 1:1,5-Modells am 14. April 2011 zu präsentieren sowie deren problemlosen Abbau zu demonstrieren.
Haring hat die Konstruktionspläne und kennt als damaliger Projektverantwortlicher das Projekt detailliert: "Die Glasexponate wären problemlos abzubauen oder zu reparieren gewesen. Die vom Jüdischen Museum konsultierten Personen hatten Unrecht, wenn sie angeblich davon sprachen, dass eine Demontage ohne Beeinträchtigung nicht möglich gewesen sei."
Demontage-Angebot wurde nicht angenommen
Fritsch Stiassny hatte auf Anfrage des Jüdischen Museum am 21.12.2010 ein Anbot zum Abbau der Glasexponate erstellt: "Es wurden die Demontage und der Abtransport der 21 Hologramme angeboten. Noch am 21.1.2011 wurde vom Jüdischen Museum eine gemeinsame Besichtigung in Aussicht gestellt. Am 25.1.2011 wurde uns per E-Mail mitgeteilt, dass sich der Termin mittlerweile erübrigt hätte." Laut Medienberichten wurden die Hologramme bereits am 21.1.2011 vernichtet.
Haring unterstreicht: "Hintergründe im künstlerischen, politischen oder wirtschaftlichen Bereich haben wir weder zu verantworten noch zu beurteilen. Wir verantworten die handwerkliche Seite. Dieser Verantwortung kommen wir nach, wenn wir feststellen: Die Demontage war in der Konstruktion vorgesehen und wäre problemlos - wie dem Jüdischen Museum angeboten und am Modell auch demonstriert - möglich gewesen."
Weitere Bilder unter: http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=201104&e=20110414_g&a=event
Rückfragehinweis:
~ Mag. Carina Tader Projektmanagerin PR GPK, 1040 Wien Gusshausstraße 14/2 Mail: carina.tader@gpk.at Tel.: +43 1 585 69 69-28 ~
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