Himmelbauer sieht positive Effekte durch Forschungsprämie

Heute Endbericht zur Evaluierung der Forschungsprämie im FIT-Ausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der heute im Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie vorliegende Endbericht zur Evaluierung der Forschungsprämie zeigt hinsichtlich Geltendmachung und Ausgestaltung eine hohe Zufriedenheit bei Unternehmen. Die Prämie spricht vor allem forschungs- und entwicklungsintensive Großunternehmen an. So ergeben sich beispielsweise beschleunigte Effekte auf die Projektumsetzung. Ein Euro mehr an Forschungsprämie kann bis zu 2,26 Euro mehr an Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben führen, umreißt heute, Dienstag, ÖVP-Technologiesprecherin Abg. Eva-Maria Himmelbauer, BSc, zentrale Schlussfolgerungen aus der Evaluierung. Die Prämie wurde im Rahmen der letzten Steuerreform von zehn auf zwölf Prozent angehoben und soll demnächst auf 14 Prozent erhöht werden.

Positiv hob Himmelbauer auch die Effekte auf den Arbeitsmarkt hervor:
„Jene Unternehmen, die zusätzliche Forschungs- und Entwicklungs-Verantwortung in Österreich angesiedelt haben, konnten in den Jahren 2010 bis 2015 auch weitere Arbeitsplätze schaffen. Konkret wurden insgesamt 10.400 neue Mitarbeiter/innen eingestellt, wobei es sich vor allem um hochqualifiziertes wissenschaftliches und höherqualifiziertes nicht-wissenschaftliches Personal handelt.“

Tendenziell habe sich die Wettbewerbsposition der Unternehmen in Österreich seit 2010 positiv entwickelt, wobei sich Großunternehmen eher gewillt zeigen, in Zukunft Investitionen zu tätigen. „Die Evaluierung zeigt, dass die Forschungsprämie hierfür durchaus ausschlaggebend sein kann. Dies ist auch insofern von Relevanz, als die Bedeutung von steuerlicher (also indirekter) Forschungs- und Entwicklungs-Förderung im gesamten OECD-Raum zunimmt“, so die Abgeordnete. „Mit dem Ausbau der Forschungsförderung folgt Österreich dem internationalen Trend. Innerhalb der OECD nutzen 28 von 35 Ländern dieses Instrument“, schloss Himmelbauer.
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