FPÖ-Kappel: Technologieführerschaft bei 5G-Entwicklung sichern

Digitalisierung und Industrie 4.0 benötigen schnelles Internet

Wien (OTS) - „Um auch weiterhin weltweit führend im Technologiebereich zu bleiben, muss Europa schnellstmöglich den Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes vorantreiben. Zumindest das EU-Minimalziel, nämlich eine Stadt pro Mitgliedsland mit dem neuen Mobilfunkstandard zu versorgen, sollte bis 2020 erreicht werden. Andernfalls werden asiatische Industriestaaten wie Japan und Südkorea hier eine Vorreiterrolle einnehmen, mit deutlichen Wettbewerbsvorteilen auf dem internationalen Markt“, so die freiheitliche EU-Abgeordnete Dr. Barbara Kappel anlässlich der weltweit größten Messe für Informationstechnik Cebit in Hannover.

„Unsere rasant wachsenden Kommunikationsnetze, die immer größere Datenmengen zu befördern haben, dürfen daher nicht nur dicht besiedelte Gebiete, sondern auch den ländlichen Raum erreichen. Dafür müssen von den Mitgliedstaaten, von privaten Investoren, aber auch von der EU-Kommission, ausreichend finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Durch den Preisdruck in der Telekom-Branche und den Vergaben von Mobilfunklizenzen fehlt den Unternehmen hier oft das nötige Kapital für zukunftsgerichtete Investitionen. Letztlich profitiert die Wirtschaft, etwa durch die Aufrüstung von Betrieben mit digitalen Kompetenzen, einer damit einhergehenden Entbürokratisierung oder dem schnelleren und daher kostensparenden Austausch von Daten zwischen Maschinen“, so Kappel.

„Damit die 5G-Technologie und ein flächendeckendes, schnelles Internet möglich werden, ist eine Harmonisierung der Nutzung der Funkfrequenzen unumgänglich. Bisher hinkt vor allem die Abstimmung zwischen den Staaten bei der Versteigerung der Frequenzen hinterher. Wie bereits in früheren Statements erwähnt, werden daher die Mitgliedstaaten der EU bis zum 30. Juni 2018 Fahrpläne für die Umwidmung des 700 Megaherz-Bands vorlegen. In Deutschland will man künftig bereits ultraschnelle Internetanbindungen mit Leistungen von 1000 Megabit pro Sekunde bereitstellen. Das erhöht natürlich den Druck auf die Konkurrenz und verschafft Wettbewerbsvorteile, die den Wirtschaftsstandort attraktiver machen. Die österreichische Bundesregierung ist daher angehalten, schnell zu handeln, damit der Standort von den Wachstumsimpulsen, die von dieser technische Revolution ausgehen, bestmöglich zu profitieren“, so Kappel.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001