„Arbeiten für Österreich“ (2) – Schieder: Geht nicht um Wahltermine, sondern um Arbeit für Österreich

„Unsere Welt im Wandel braucht eine soziale Agenda“ „Unsere Welt im Wandel braucht eine soziale Agenda“

Wien (OTS/SK) - Ideen für Österreichs Zukunft entwickeln und mit der Bevölkerung diskutieren – das ist das Ziel der „Arbeiten für Österreich“-Bundesländertour des SPÖ-Parlamentsklubs. Ausgehend von der Präsentation des „Plan A“ von Bundeskanzler Christian Kern in Wels folgten Veranstaltung in Klagenfurt, Bruck/Mur und Innsbruck, die alle auf großes Publikumsinteresse gestoßen sind. Heute Abend wurde in Wien im Austria Center mit Bundeskanzler Christian Kern, Klubobmann Andreas Schieder, Bürgermeister Michael Häupl und über 1.000 BesucherInnen eine erste Zwischenbilanz gezogen. Was bei allen Veranstaltungen deutlich wurde: „Die Menschen wollen, dass die Politik Antworten auf drängende Zukunftsfragen gibt. Es geht nicht um Wahltermine, sondern um Arbeit für Österreich“, sagte SPÖ-Klubchef Andreas Schieder. ****
 
Bei der Veranstaltungsreihe des SPÖ-Parlamentsklubs sei es gelungen, viele tausende Menschen anzusprechen, zog Schieder ein positives Resümee. „Wir machen Politik nicht nur im Parlament, sondern tragen sie auch vor Ort in die Regionen und suchen die Diskussion und Auseinandersetzung mit der Bevölkerung. Und die Menschen wollen mitreden und Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen in schnelllebigen Zeiten“, sagte Schieder 
 
Wie schnelllebig diese sind, zeige der Vergleich zu früheren Epochen, in denen sich jahrhundertelang in der Arbeitswelt – geprägt von Landwirtschaft und Krieg – wenig verändert habe. Demgegenüber stehen die rasanten Veränderungen des 20. und 21. Jahrhunderts – politisch, technologisch und sozial. Sichtbar wird dies auch am Beispiel Wien, sagte Schieder und spannte einen Bogen vom Beginn des 20. Jahrhunderts und dem allgemeinen, freien und gleichen Wahlrecht über die Reformen im „Roten Wien“ der Zwischenkriegszeit bis zu den Herausforderungen für die „Smart City“ der Gegenwart für Bereiche wie Arbeit, Wohnen, Verkehr, Pflege und Gesundheit.
 
„Heute leben wir in einer Welt in der Roboter Roboter reparieren, in einer Welt der Digitalisierung, in einer Welt, in der in einigen Jahrzehnten 70 bis 80 Prozent der Menschen in Städten wohnen werden und die Lebenserwartung an die 90 Jahre betragen wird.“ Daraus ergeben sich Herausforderungen für alle Politikbereiche: „Wie schaffen wir den Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialer Gerechtigkeit und hoher Lebensqualität?“, so Schieder. 
 
Das sei die Welt, in der auch das Wiener Neujahrsbaby 2017, Amelie, aufwachsen wird, „und als Politik müssen wir alles unternehmen, dass Amelie und alle anderen Kindern frei ihre Chancen wahrnehmen können, unabhängig von Herkunft oder Einkommen der Eltern. Genau diese Fragen versucht der Plan A zu beantworten. Diese neue Welt braucht eine soziale Agenda und dafür steht der Plan A!“ (Schluss) ah/bj 

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