Tag des Waldes - Stronach/Steinbichler: Nachhaltige Waldwirtschaft und Holzverwendung unterstützt Klimaschutz

Wien (OTS) - „Die positiven Effekte einer nachhaltigen Waldwirtschaft und Holzverwendung liefern einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Wald wirkt ausgleichend auf Klima und Wasserhaushalt. Holz ist nicht nur ein wertvoller Rohstoff für die Industrie und die Bauwirtschaft, sondern nach wie vor der natürlichste Brennstoff, weil er CO2-neutral ist. Daher ist es enorm wichtig, dass wir den abgeholzten Baumbestand immer wieder nachpflanzen, um so den großartigen heimischen Waldbestand auch nachhaltig für unsere Kinder und Enkelkinder zu sichern“, erinnert Team Stronach Wirtschafts- und Agrarsprecher Leo Steinbichler anlässlich des morgigen Tag des Waldes. Zudem weist er darauf hin, dass rund 300.000 Menschen ihr Einkommen aus der Forst- und Holzwirtschaft beziehen; der Sektor einen Produktionswert von jährlich 12 Mrd. Euro erwirtschaftet. „Österreich ist beim Anteil der erneuerbaren Energieträger am Gesamtenergieverbrauch sowie beim Biomasseanteil internationale Spitze. Derzeit werden bei uns etwa 21 Prozent der Haushalte mit Holz beheizt. Brennholz ist so begehrt wie selten zuvor!“, so Steinbichler.

Der Team Stronach Mandatar kritisiert, dass schon vor Jahren die höchsten Bauernbund- und Kammerfunktionäre - als Beitrag zur Budgetsanierung – für eine Streichung einer Mineralölsteuerentlastung für Agrardiesels gestimmt haben. „Obwohl über 90 Prozent der EU-Mitgliedsstaaten diesen ihren Bauern zugestehen und wir in Österreich den zweithöchsten Dieselpreis in Europa haben, wurde mein Antrag auf Wiedereinführung von den Regierungsparteien abgelehnt. Dies trifft auch alle Forstwirte und Privatwaldbesitzer massiv!“, mahnt Steinbichler. Und weiter: „Eine weitere Wettbewerbsverzerrung ist der Umstand, dass in den Baumärkten und Lagerhäusern bzw. Supermärkten und Großküchen ungarische, polnische, tschechische und slowakische Pellets und Brennholz angeboten werden - und das in einem Land mit 47 Prozent Waldfläche vom gesamten Bundesgebiet!“ 

Bedenklich findet er auch den Umstand, dass immer mehr große Hackschnitzelwerke zurückgefahren bzw. stillgelegt werden und die notwendige Energie durch Strom- und Gasimporte ersetzt wird – „das heißt, dass wir immer mehr Atomstrom, zum Teil unter dem Deckmantel „Grüner Strom“, anbieten!“, mahnt Steinbichler.

„Durch die grenzenlose Gier des Raubtierkapitalismus sind wir damit aktiv am Klimawandel, auch an der Zerstörung der heimischen Wirtschaft, der Arbeitsplätze und der regionalen Land- und Forstwirtschaft beteiligt und gefährden unsere Gesundheit und Zukunft. Schluss damit!“, fordert der Team Stronach Mandatar.

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