BZÖ-Trodt-Limpl: Unglaubliche Demütigung der deutschsprachigen Minderheit durch Pahor ist einfach nur skandalös

„Sloweniens Staatspräsident bringt von außen Unfrieden in unser Bundesland“ – Landeshauptmann Kaiser und Außerminister Kurz sollen Stellung nehmen

Klagenfurt (OTS) - „Staatspräsident Borut Pahor täte gut daran, seine Forderungen und Wünsche in puncto Landesverfassung für ein und allemal einzustellen. In der aktuell schwierigen Phase zum Erlangen einer möglichst breiten Einigung ist es aus unserer Sicht sehr unklug, erneut von außen Unfrieden in unser Bundesland zu bringen, zumal seitens Slowenien noch immer keinerlei Bereitschaft gezeigt wird, die deutschsprachige Volksgruppe anzuerkennen. Wir verlangen daher eine Entschuldigung Pahors, sowie eine Stellungnahme des Landeshauptmannes und des Außenministers“, sagt heute BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl nach den jüngsten Aussagen in der Sonntagsausgabe der „Kleinen Zeitung“, wonach für Pahor die deutschsprachige Volksgruppe lediglich eine „ethnische Gruppe“ sei. Sie sieht durch seine Äußerungen einmal mehr eine mögliche Zustimmung des BZÖ zur neuen Landesverfassung in weite Ferne gerückt: „Ohne umgehende Entschuldigung für seine unpassende und entbehrliche Wortspende gibt es keine Basis mehr, die ein Zustimmen des BZÖ rechtfertigen würde“.

„Während die italienische und ungarische Volksgruppe fix verankert sind und so bestimmte kollektive Sonderrechte genießen, bemühen sich die Vertreter der deutschsprachigen Volksgruppe seit der Eigenstaatlichkeit Sloweniens bisher aber vergeblich um Anerkennung als autochthone Minderheit. Die jüngste Wortspende ist daher eine unglaubliche Demütigung und einfach nur skandalös“, so Trodt-Limpl.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten
9020 Klagenfurt
0463 501246

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KBZ0001