Muchitsch erteilt Zwölfstundentag eine klare Absage

Zwölfstundentag ist Relikt aus Vergangenheit und soll es bleiben

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch kommt eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden, wie es der Wirtschaftsminister vorschlägt nicht infrage. „Der Wirtschaftsminister reduziert sich in seinen Forderungen rein auf den Wunschzettel von Unternehmen und ArbeitgeberInnen – was fehlt, ist die Perspektive der ArbeitnehmerInnen. Propagiert werden Harmonie und Flexibilität für die ArbeitnehmerInnen, von beidem ist aber nichts zu spüren, wenn der Arbeitgeber den Zwölfstundentag vorschreibt“, erklärt Muchitsch heute, Montag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Der zwangsweise Zwölfstundentag ist ein Relikt aus der Vergangenheit, zu dem wir keinesfalls zurück wollen.“ ****

Schon jetzt ist eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung möglich, so beispielsweise Gleitzeit vereinbart wird. Vorgegebene längere Arbeitszeiten mögen den Unternehmen nützen, für ArbeitnehmerInnen sind sie mit Strapazen verbunden. „Geworben wird mit mehr Vereinbarkeit, tatsächlich sind aber in den meisten Regionen Österreichs die Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen gar nicht auf Zwölfstundentage der Eltern ausgerichtet. Dann ist es schnell vorbei mit dem Vereinbarkeitsversprechen“, erinnert Muchitsch.

Je länger der Arbeitstag dauert, desto höher die Belastung für die ArbeitnehmerInnen – das schlägt sich auch in der Gesundheit nieder. „Je länger wir durcharbeiten, desto eher nimmt die Konzentration ab, die Fehleranfälligkeit und Unfallgefahr steigen“, so Muchitsch. (Schluss) up/kg/mp

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