Pensionistenverband „vehement“ gegen Schellings Steuerpläne

Generalsekretär Wohlmuth: Mindestpensionisten bekommen nichts, Spitzenmanager 3.000 Euro

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs spricht sich "vehement" gegen die kolportierten Steuerpläne des Finanzministers aus. „Denen, die am wenigsten haben, den Mindestpensionisten, verweigert Schelling bis heute die Negativsteuer-Gutschrift in Höhe von bis zu 110 Euro pro Jahr. Aber Hauptsache die reichen Spitzenmanager und Sektionschefs werden ‚entlastet‘“, kritisiert Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth und weiter:
„Entlastet müssen vielmehr Bezieher kleinerer Einkommen werden, denn sie sind von den enormen Preissteigerungen für Wohnen, beim Einkauf von Produkten des täglichen Bedarfs und von steigenden Energiepreisen am stärksten betroffen!“

Mindestpensionisten gehen leer aus Der Pensionistenverband fordert, dass Bezieher einer Ausgleichszulage (im Volksmund Mindestpensionisten) zuallererst die Negativsteuer erhalten sollen, und zwar automatisch. Wohlmuth: „Es ist ein himmelschreiendes soziales Unrecht, dass Bezieher einer Ausgleichszulage - obwohl sie auch Sozialversicherungsbeiträge zahlen - darauf keine Gutschrift bekommen. Dass gerade diese sicher nicht begüterten Menschen bei Steuerentlastungen immer leer ausgehen, ist ein Skandal!“

Der Pensionistenverband spricht sich „vehement gegen zusätzliche Schelling-Steuergeschenke an die Reichen aus, während die Mindestpensionisten gar nichts bekommen.“

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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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