Equal Pay Day: Korosec fordert für Frauen „gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit“

Seniorenbund-Präsidentin: „Regierungsprogramm umsetzen“

Wien (OTS) - Für Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, sind die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern noch immer zu hoch. Anlässlich des morgigen „Equal Pay Day“, der jedes Jahr traditionellerweise die ungleichen Bruttojahreseinkommen der beiden Geschlechter zum Thema hat, fordert Korosec mehr Gerechtigkeit gegenüber Frauen, die „für die gleiche Arbeit noch immer weniger Geld bekommen als Männer“.

„Es kann keine Gleichberechtigung im Leben ohne Gleichheit bei der Bezahlung im Beruf geben. Die finanzielle Benachteiligung der Frauen muss daher ein Ende haben“, so Korosec. Von der Regierung fordert sie, das im Regierungsprogramm verankerte Ziel „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit – Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt“ möglichst rasch umzusetzen. Dazu bedürfe es unter anderem eines größeren Anteils an Frauen in führenden Positionen, ergänzt Korosec. Eine weitere Forderung der Seniorenbund-Präsidentin: der bundesweite Ausbau des Kindergartenwesens. „Mehr Kindergärten und längere Öffnungszeiten geben Frauen neue Chancen, von der Teilzeit wegzukommen“, so Korosec.

Die letzten verfügbaren Daten (2015) der Statistik Austria zur Einkommenssituation von Frauen und Männern zeigen, dass unselbständig beschäftigte Frauen im Jahr 2015 mit 20.334 Euro um 38,4% weniger verdient haben als Männer mit 33.012 Euro brutto.

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