Neues Volksblatt: "Sicher ist sicher" von Harald ENGELSBERGER

Ausgabe vom 3. März 2017

Linz (OTS) - Das Gefühl von Sicherheit ist sehr subjektiv und oft auch trügerisch. Nur, weil man sich vermeintlich sicher fühlt, ist man nicht gefeit vor Angriffen. Im Privatbereich können schon Kleinigkeiten für Unsicherheit sorgen. Im Fall von Österreich bezieht sich das Sicherheitsdenken in der Bevölkerung auf aktuelle Entwicklungen wie Terroranschläge, Cyberkriminalität oder Übergriffe von kriminellen Einzeltätern oder Gruppen, die nicht immer ausländischer Herkunft sein müssen.
Was tun, um trotz Gefahrenlage die Situation nicht eskalieren zu lassen? Da hilft es im privaten Bereich oft schon, eine Alarmanlage einbauen zu lassen oder sich einen Hund zuzulegen. Schon wird aus Angst ein Gefühl der Ruhe. Im staatlichen Umfeld ist es da schon schwieriger, dieses subjektive Sicherheitsgefühl zu erzeugen: Mehr Polizeipräsenz und Überwachungskameras sind das eine, aber es gehört noch mehr dazu, damit sich die Bürger sicher fühlen.
Mit der neuen Sicherheitsdoktrin hat Innenminister Sobotka seinen Beitrag geleistet. Darin enthalten sind auch präzise Vorstellungen, wie man die Sicherheitslage im Land verbessern kann — durch koordinierte Zusammenarbeit aller internen Kräfte und mit dem europäischen Ausland.
Dieses Papier ist keine Gewissensberuhigung, darin enthalten sind die richtigen Ansätze, die der Bevölkerung das Gefühl geben, ihre Sorgen werden ernst genommen und es wird etwas getan für merkbare Sicherheit.

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