Schlaraffenland! Hungersnot? Das Bild der Frau zwischen Überfluss und Elend

Sonderführungen zum Weltfrauentag: Am 4. März im Kunsthistorischen Museum Wien zugunsten der Hilfsorganisation CARE

Wien (OTS) - Die Sonderführungen zum Weltfrauentag widmen sich heuer dem Bild der Frau zwischen Überfluss und Elend. Viele Werke in den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums Wien geben Zeugnis von unschätzbarem Reichtum und Wohlstand, andere dokumentieren Leid, Hunger und Armut. Der Erlös aus den Sonderführungen kommt Frauenprojekten der Hilfsorganisation CARE zugute: CARE stärkt weltweit 30 Millionen Mädchen und Frauen u.a. in den Bereichen Rechte, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Ernährungssicherheit.

Sabine Haag, Direktorin des Kunsthistorischen Museums Wien:
"Wir leben im Moment in unruhigen Zeiten, mit großen Umbrüchen sowohl im politischen als auch im gesellschaftlichen Bereich, und nicht zuletzt auch umweltbedingt. Äußere Faktoren hatten schon immer einen unmittelbaren Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Dies lässt sich eindringlich auch an den Objekten des Kunsthistorischen Museums zeigen. Anlässlich des Weltfrauentages stellen wir bei Sonderführungen, die heuer zum vierten Mal stattfinden, Frauen und das Bild der Frau in den Mittelpunkt. Das Thema Frauen beschäftigt uns im Kunsthistorischen Museum – angeregt durch das Projekt GANYMED FEMALE – heuer das ganze Jahr und wir widmen unseren Jahresschwerpunkt dem #femalemuseum. Bei den Sonderführungen zum Weltfrauentag zeigen wir, wie sich der Klimawandel im alten Ägypten ausgewirkt hat, in der Antikensammlung hinterfragen wir Überfluss und Elend – gefeiert wurde jedenfalls immer. In der Kunstkammer begeben wir uns auf die Spuren von Ernährerinnen und Feinschmeckerinnen und auf den Meisterwerken der Gemäldegalerie wird gegessen, gestillt und geteilt. Teilen und Helfen wird oft Frauen zugewiesen – ob das so war und so ist, dazu laden wir Sie ein, sich selbst ein Bild davon zu machen."

Nicht nur die Kunstgeschichte lässt Rückschlüsse auf die Situation der Frauen in verschiedenen Kulturkreisen und Epochen zu. Auch die Arbeit der Hilfsorganisation CARE widmet sich der Stellung der Frauen in unterschiedlichen Gesellschaften weltweit und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Besserstellung:
"Leid und Armut zu verringern, ist unsere dringlichste Aufgabe", sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. "Frauen sind am stärksten betroffen, wenn es um Katastrophen, politische Konflikte, Flüchtlingskrisen, Armut und Hunger geht. CARE setzt sich deshalb dafür ein, Frauen und Mädchen in diesen besonders schwierigen Situationen zu stärken. Wir wissen aber aus unserer täglichen Arbeit in den ärmsten Ländern weltweit auch, dass Frauen der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung sind. Armut kann nicht überwunden werden, wenn nicht alle Menschen - unabhängig von ihrem Geschlecht – weitgehend gleiche Rechte und Möglichkeiten haben."

Details zu den Sonderführungen:
https://www.care.at/events/

Fotos zur honorarfreien Verwendung: http://bit.ly/2lS3AMH

Schlaraffenland! Hungersnot?

Sonderführungen zum Weltfrauentag - Eintritt mit gültigem
Museumsticket zzgl Spende von 5 Euro pro Sonderführung. Die Spende
unterstützt CARE-Programme zur Stärkung von Frauen weltweit.
Begrenzte Plätze - Anmeldung empfohlen: care@care.at oder Tel. 01 /
715 0 715

Datum: 4.3.2017, 11:00 - 15:00 Uhr

Ort:
Kunsthistorisches Museum (KHM)
Burgring 5, 1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

CARE Österreich / Katharina Katzer, Tel. +43 1 7150715-55, katharina.katzer@care.at

Kunsthistorisches Museum Wien / Ruth Strondl, Tel +43 1 525 24-4024, Ruth.Strondl@khm.at

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