IV NÖ-Präsident Salzer: Gegen Freihandel heißt gegen Arbeitsplätze

Wachstumsimpulse durch Freihandelsabkommen entschei-dend für heimischen Arbeitsmarkt – Stimmungsmache durch Thumpser und Niessl absolut kontraproduktiv und entbehrlich.

Wien/St. Pölten (OTS) - „Koppeln wir uns von internationalen Wachstumsmärkten ab, vernichten wir Arbeitsplätze und damit unseren Wohlstand – das muss jedem bewusst sein “, erklärt Thomas Salzer, Präsi-dent der IV Niederösterreich, heute, Freitag, angesichts der jüngsten Aussagen von Herbert Thumpser, Bürgermeister in Traisen und Initiator des Vereins „gegen TTIP, CETA & TISA“. Dieser will gemeinsam mit dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl Stimmung gegen Freihandel machen.

ZT: Export sichert Jobs in den Regionen
„Dass sich der burgenländische Landeshauptmann für diese Initiative instrumentalisieren lässt, ist äußerst kontraproduktiv. Immerhin hat Österreich ja bereits seine Zustimmung bei CETA erteilt. Niessl konterkariert damit auch die Position von Bundeskanzler Christian Kern“, so Salzer weiter. Die Beweggründe des niederösterreichischen Anti-Freihandels-Vereins kann Salzer nicht nachvollziehen: „Gerade in Traisen, wo Herbst Thumpser Bürgermeister ist, gibt es große Industriebetriebe, die wichtige regionale Arbeitgeber sind – und diese Jobs hängen maßgeblich von Export und Freihandel ab.“ Außerdem zähle der Bezirk Lilienfeld, aus dem einige der Gründungsmitglieder des Vereins kommen, mit einer Arbeitslosenrate von 8,5 Pro-zent im Jahr 2015 zu den Bezirken mit den höheren Arbeitslosenraten Niederösterreichs. „Hier noch weitere Jobs zu gefährden, ist grob fahrlässig“, so Salzer.

ZT: 97 Millionen Euro Exporte von NÖ nach Kanada
Bei CETA würden Studien immerhin von der Möglichkeit einer Exportsteigerung nach Kana-da von 50 Prozent über acht Jahre sprechen. Niederösterreich hat allein 2015 Waren und Dienstleistungen im Wert von 97 Millionen Euro nach Kanada geliefert. Das niederösterreichi-sche Exportvolumen in die USA betrug sogar 956,3 Millionen Euro. „Die USA ist damit der wichtigste Übersee-Markt für Niederösterreich“, so der IV NÖ-Präsident. Deshalb sollten auch die TTIP-Verhandlungen keinesfalls abgeschrieben, sondern sachorientiert weitergeführt werden.

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