Blümel zu Wehsely-Rücktritt: Erstes Ziel des Jahres erreicht

Freitag der 13. ist Glückstag für Wien – Bürgermeister muss Mut beweisen und Rest des überforderten Regierungspersonals tauschen – Chance für Reform der Mindestsicherung lebt

Wien (OTS) - „Unser erstes Jahresziel für 2017 wurde bereits jetzt erreicht – Sonja Wehsely tritt zurück und verlässt die Wiener Politik“, so der Landesparteiobmann der ÖVP-Wien, Stadtrat Gernot Blümel in einer ersten Reaktion. Der Rücktritt von Stadträtin Wehsely sei neben der Einführung der Sonntagsöffnung sowie der Einrichtung von Demozonen eines von drei definierten Zielen für 2017 gewesen „und wurde mit dem heutigen Tag bereits umgesetzt. Der Freitag der 13. ist ab sofort ein Glückstag für Wien. Unsere massive und mehr als berechtigte Kritik an den zahlreichen Baustellen von Sonja Wehsely – angefangen bei der ausufernden Mindestsicherung, der völlig dilettantischen Gesundheitspolitik, dem Milliardengrab Krankenhaus Nord bis hin zur nicht vorhandenen Kontrolle in Wiens Kindergärten -hat nun endlich zu Konsequenzen geführt. Damit gehen zehn Jahre fehlgeleitete Gesundheits- und Sozialpolitik endlich zu Ende.“

„Mit dem Rücktritt Wehselys lebt nun auch die Chance für eine grundlegende Reform der Mindestsicherung wieder auf. Wer auch immer Wehsely nachfolgt, muss als ersten Schritt endlich dafür Sorge tragen, dass der Magnet Mindestsicherung neutralisiert wird“, so Blümel. „Der Rücktritt Wehselys kann aber nur ein erster Schritt sein. Bürgermeister Häupl muss dafür sorgen, dass auch der Rest des überforderten Regierungspersonals ausgetauscht wird. Auch das KAV-Management muss durch professionelle Gesundheitsmanager ersetzt werden und damit das strukturelle Missmanagement in der Wiener Gesundheitspolitik. Die Gangbetten werden jetzt hoffentlich wirklich zu einem Schandfleck der Vergangenheit und die erschreckende Unprofessionalität sowie die andauernde Realitätsverweigerung werden hoffentlich nun ein Ende haben“, so Blümel. „Bürgermeister Häupl muss jetzt endlich Mut beweisen, auch den Rest seines überforderten Regierungspersonals zu tauschen und dafür zu sorgen, dass Professionalität und Kompetenz in die Stadtregierung kommen.“

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