FPÖ-Schrangl: Leistbarkeit im geförderten Wohnbau immer stärker unter Druck

Überzogene Standards führen in soziale Krise

Wien (OTS) - Die Aussagen des Geschäftsführers von Re/Max Austria, Bernhard Reikersdorfer, lassen für das Jahr 2017 wenig Hoffnung auf Besserung der Situation am Wohnungsmarkt. „Wir brauchen mehr tatsächlich leistbaren Wohnbau. Überzogene ökologische Standards müssen hinterfragt und auf ihre Sozialverträglichkeit hin überprüft werden“, fordert heute FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl.

Die Wohnkosten in Ballungszentren werden im Jahr 2017 wohl weiter ansteigen. Die Neubauleistung kann mit dem Zuzug in die Ballungsräume nicht mithalten. Zu strenge und daher kostenintensive thermisch-energetische Standards beispielsweise stehen einem leistbaren Wohnbau entgegen. Österreich ist diesbezüglich bereits auf einem sehr hohen Niveau. „Unter den gegebenen Rahmenbedingungen wird sich die Wohnungskrise weiter verschärfen. Reformen dürfen nicht mehr länger verschleppt werden“, erinnert Schrangl an zahlreiche Österreicher, die sich ihr Zuhause kaum mehr leisten können.

„SPÖ, Grüne und ÖVP versuchen hier tagespolitisch weiter ihr Profil zu schärfen, anstatt Probleme zu lösen“, kritisiert Schrangl. „Die vermeintliche Ökologisierung der Wohnbauförderung hat einen hohen Preis, den gerade sozial Schwache monatlich bezahlen“, fordert Schrangl vermehrt Augenmerk auf Leistbarkeit zu legen. „Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner hat hier in Oberösterreich beispiellose Pionierarbeit geleistet und in Ergänzung zum Qualitätsbeirat einen Wirtschaftlichkeitsbeirat sowie den Standardausstattungskatalog eingeführt“, verweist Schrangl auf ein positives Beispiel.

„Wie hoch soll die Wohnkostenbelastung noch steigen, ehe endlich die Notbremse gezogen wird? Vermeintlicher Klimaschutz auf Kosten der Ärmsten und sozial Schwächeren kann kein taugliches Modell sein“, so Schrangl.

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