FPÖ-Wurm: Zigarettenautomaten müssen erhalten bleiben

Ein Aus für Zigarettenautomaten gefährde über 6.000 Selbstständige und weitere 10.000 unselbstständig Beschäftigte im Tabakeinzelwarenhandel

Wien (OTS) - „Die Zigarettenautomatenstruktur muss in Österreich erhalten bleiben. Sie ist ein zentraler Eckpunkt der Tabakwarenversorgung und durch die Umsetzung des Jugendschutzes via Bankomatkarte haben die österreichischen Trafikanten bereits ab 2007 bewiesen, dass sie es mit dem Gesundheitsschutz ernst nehmen. Es muss endlich Schluss sein mit dem Feldzug gegen Trafikanten und Raucher durch die rot-schwarze Bundesregierung und die Europäische Union. Der für das Tabakmonopol zuständige Finanzminister Schelling und der für den Schutz von Behindertenarbeitsplätzen zuständige Sozialminister Stöger sind aufgerufen, hier endlich einmal Stopp zu sagen“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

Durch das drohende Aus für Zigarettenautomaten seien nicht nur 1,5 Milliarden Euro an Tabaksteuereinnahmen gefährdet, sondern man sei auch drauf und dran, über 6.000 selbstständige und weitere 10.000 unselbstständige Arbeitsplätze im Tabakeinzelwarenhandel zu vernichten. „Dabei bleiben insbesondere die über 50 Prozent vorzugsberechtigten Behinderten auf der Strecke, deren Arbeitsplatz als Tabakfachgeschäftsinhaber gefährdet wird“, so Wurm weiter.

„Die FPÖ wird bei der nächsten Nationalratssitzung einen Antrag zum Schutz und Erhalt der Tabakwarenautomaten einbringen. Es kann nicht sein, dass immer, wenn die rot-schwarze Bundesregierung und die Bürokraten in Brüssel nichts in zentralen Politikfeldern zusammenbringen, die Raucher und die Trafikanten oder die Gastwirte, wie beim absolutem Rauchverbot, dafür büßen müssen“, so Wurm.

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